#1 Grenzerfahrungen ...wo ist die Grenze , dem eigenen Kind helfen zu können ? von Biene 23.06.2010 22:19

Hallo miteinander ...

... komme so langsam an Grenzen , wo und wie ich Sohn (5 1/2 ) helfen kann. Hatten die U -Untersuchung ...hatte den Eindruck , das Sohn sich ganz gut entwickelt hat .Dann der Schock , im motorischen( soll wenn kein spezielles Turnen in der Gruppe mit Motopäden Platz ist , KG bekommen ) und in der Wahrnehmung sind solche Defizite, das sofort wieder mit Therapie angefangen werden soll(Ergo) ...

...bei der Ergo dann...(hatten gleich 2 Tage später Termin bei jeamnden , die sich auch mit ADHS auskennt )
...die Frau hatte ihn nur die erste Stunde gesehen , hatte noch kein Rezept und keine Unterlagen dabei ..die hat sofort gesehen , wo die Defizite sind ...

... mir , war bis dahin gar nicht bewußt , das auch ne Wahrnehmungsstörung vorliegt ... auf dem Rezept stand dann , Wahrnehmungsverarbeitungstörung, strukturiertes vorgehen üben... leider sind genau da auch meine Schwierigkeiten ...eben sich genau an Vorgaben zu halten ...und nicht einen anderen Weg zu entwickeln.

Wie kann ich da Sohni helfen ??? Bin ja selbst erst dabei diese Dinge zu lernen ...

...das sei total wichtig, das Sohn das lernt , das seien die Grundlagen zur Einschulungsfähigkeit .
Bei Sohni steht die Einschulung zum Glück erst nächstes Jahr an .

#2 RE: Grenzerfahrungen ...wo ist die Grenze , dem eigenen Kind helfen zu können ? von Simone 24.06.2010 07:42

Hallo Biene,

wenn ich es richtig in Erinnerung habe, kommst du aus dem gleichen Raum wie ich.

Ich habe jetzt so eine Vermutung, wer deine Ergo ist. Dazu schreibe ich dir gleich noch eine PM.
Wenn es die ist, die ich denke, dann bist du dort genau in den richtigen Händen. Denn sie zeigt dir, was du zu tun hast. Du bekommst dann direkt im Anschluss an die Ergo dein Feedback und entsprechende Tipps an die Hand, was du wie machen musst. Und glaub mir, du lernst das dann genauso wie dein Sohn.

LG

#3 RE: Grenzerfahrungen ...wo ist die Grenze , dem eigenen Kind helfen zu können ? von Biene 24.06.2010 15:12

Hallo Simone ,

... also ich spiele immer Mäuschen , vor den verschiedenen Zimmern ist ein Wartebereich ... und die Ergo hat so ne laute Stimme ,das ich genau mitbekomme , wie sie mit umgeht bzw , was sie sagt vor allem wie sie es sagt ...das hilft mir dann zu reflektieren , wo zu Hause änderungsbedarf ist ...

Kinderarzt hat mich beruhigt und gemeint das Sohni jetzt in einem Alter ist , da müssen solche Sachen von "Dritten" übernommen werden , das sei nicht gut bzw funktioniert meist nicht wenn es die Eltern machen ...

...für mich kam rüber, wie wenn so ziemlich alle Bereiche Defizite aufweisen , also nicht nur ADHS ... ich erlebe Sohni als aufgeweckten, neugierigen Jungen ...

...habe demnächst ein Gespräch mit der Ergotherapeutin , da werde ich auf alle Fälle fragen ob die Entwicklungsverzögerungen ADHS mäßig sind ...oder ob da noch mehr ist ...

#4 RE: Grenzerfahrungen ...wo ist die Grenze , dem eigenen Kind helfen zu können ? von ferrano 03.07.2010 11:10

Liebe Biene,
ich würde mal behaupten, dass die meisten Kids mit ADHS Entwicklungsverzögerungen haben, die einen mehr die anderen weniger ...
viele haben aufgrund der starken Wahrnehmungsverarbeitungsprobleme eben noch zusätzliche "Diagnosen", das ist einfach so, lass dich davon nicht deprimieren ... - ich weiß, wie schwer das istund dann die Angst und Sorge ....
Falls du interessiert bist an einem Sportangebot wo unsereins nicht auffällt,kann ich Dir was nennen in LB (Psychomotorik, nicht teuer, normaler Beitrag). Mein sohn war motorisch auch auffällig, inzwischen hat er in Sport eine 2 - allerdings gibt ers immer noch Auffälligkeiten - aber so sind wir halt.

Falls Du die Info wegen dem Sport haben willst, sag bescheid - übrigends können da auch Geschwister mitmachen, alles ganz problemlos.
Gruß Uli

#5 RE: Grenzerfahrungen ...wo ist die Grenze , dem eigenen Kind helfen zu können ? von Biene 03.07.2010 19:28

Liebe Uli ,

lieben Dank für das Anbebot ..in Psychomotorik sind wir schon ...hatten jetzt ein Jahr Pause, jetzt stehen wir auf der Warteliste auf einen Flitzplatz (überleg...heißt glaub so) , das ist das gleiche wie Psychomotorik, Kleingruppe mit 2 Motopäden , Kinderarzt meinte das sei besser für ihn als KG .

... ähmmm normaler Beitrag??? 300 € kosten diese Plätze bei uns im Jahr, egal ob vom Sportverein angeboten oder speziell Psychomotorik ...seufz..summiert sich halt alles...

...wie recht du hast, ein Sport wo unsereins nicht auffällt ...vor allem Sohni macht es Spaß , die machen das auch ganz toll und das freut mich .

Zitat
ich würde mal behaupten, dass die meisten Kids mit ADHS Entwicklungsverzögerungen haben, die einen mehr die anderen weniger ...


nach dem ersten Schrecken , bin ich wieder ganz zuversichtlich , vor allem die Ergo wo wir sind, macht auch direkt Gespräche mit dem Kindergarten oder der Schule ... weil eben Sohni Wahrnehmungsstörungen hat , die mit einer Einschulung nicht vereinbar sind ... da hat mich die Ergo beruhigt, das er da ja noch Zeit hat, das steht zum Glück dieses Jahr noch nicht an , so haben wir Zeit , die Zeit zu nutzen und sehen , wie sich alles entwickelt ...


also , was ich nicht verstehe, wenn man doch um die Entwicklungsverzögerungen weiß, wieso sollen sie dann mit 6 eingeschult werden ????

Grüßle Biene

#6 RE: Grenzerfahrungen ...wo ist die Grenze , dem eigenen Kind helfen zu können ? von ferrano 13.07.2010 23:15

Liebe Biene,

ja gute Frage, nächste Frage!
Sag das mal übermotivierten Bildungspolitikern!
Man wird nicht umhin können zu bemerken, dass sich Kinder trotz früher Einschulung nicht schneller entwickeln als es ihr Plan ist. Es gibt eben schnelle und langsame und mittlere und im Zickzack zwischendurch!

Mein Sohn 10 Jahre ist emotional oft noch ein 7 jähriger (stöhn), so ist das eben.
Sei froh, dass die Schule noch Zeit hat. Rechne aber trotzdem mit Schwierigkeiten ... von Anfang an dran bleiben ist alles.
Lieben Gruß uli

#7 RE: Grenzerfahrungen ...wo ist die Grenze , dem eigenen Kind helfen zu können ? von Biene 08.09.2010 10:40

....in den letzten Wochen hat sich einiges entwickelt... freu....

...nun mußte ich auch erkennen, das generelles Mißtrauen nicht immer von Vorteil ist ... das ich einfach mal nicht immer vom schlechstesten ausgehe , was passieren kann ... bzw .das ich meine Panik mit der Schule , was war , auch bei den Großen nicht auf heute übertragen sollte ...

...jetzt bin ich ganz erstaunt und positiv überrascht , eben in dem Flitzplatz (freu, Platz bekommen , nächste Woche geht es los ) ... das Infos wichtig sind um entsprechend die Gruppen zusammen zu stellen ...

dann Ergo, Kindi, ...alles übergreifend (gemeinsame Absprachen) ... und Elterntraining im Oktober ...

... so sind wir grad total gut versorgt... was mich /uns rießig freut ...da es nicht absehbar war , wielange , die jeweiligen Wartelisten dauern ...

Grüßle Biene

#8 RE: Grenzerfahrungen ...wo ist die Grenze , dem eigenen Kind helfen zu können ? von ferrano 10.09.2010 22:01

Hallo!

Gute Nachrichten liebe ich besonders!
Drücke euch die Daumen!

Grüßle

Uli

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