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#1 Moralische Hilfe: Was soll ich machen? von Hampelmann_SOn 04.01.2020 23:08

Guten Abend! ich habe Folgendes Problem, ich bin Krank meine Ohren sind dicht und mein Handgelenk (Rechts) hat eine Sehnscheinentzündung( Dauerhaft) habe ich meinen Damaligen Arsch von Lehrer Zu verdanken, ich müsste zum arzt.. Habe aber aufgrund etwas... sehr schlimmes angst generell angefasst zuwerden und schon garnicht von Ärzten. Was soll ich machen?

#2 RE: Moralische Hilfe: Was soll ich machen? von SusanneG 04.01.2020 23:25

Lass zuerst mal deine PTBS behandeln - Traumatherapie, EMDR.

#3 RE: Moralische Hilfe: Was soll ich machen? von Hampelmann_SOn 04.01.2020 23:28

ich bin dabei, habe mich zur krise angemeldet von da aus wird dann geschaut wie und was ich bekomme und wie dann dann aus von xxxx (Ort gelöscht - Andrea) aus gemacht wird... aber das dauert hier in xxxx (Ort gelöscht - Andrea) gibt es weder Trauma therapeuten noch welche mit ADHS erfahrung oder welche mit dem zusatz Borderline... ich gehe ja nach xyz (Ort gelöscht - Andrea) in die psychiatrie

#4 RE: Moralische Hilfe: Was soll ich machen? von AndreaA 05.01.2020 09:14

Guten Morgen Hampelmann,

du bist hier im öffentlichen Forum. Bitte schreibe keine Orte , Namen etc. die auf dich zurückzuführen könnten. Ich habe die Orte gelöscht.

Irgendwie bin ich noch nicht ganz da. Könnte evtl mal einer mein Geschreibsel übersetzen, wenn es zu unverständlich ist? Danke.

Viele Grüße
Andrea

#5 RE: Moralische Hilfe: Was soll ich machen? von Hampelmann_SOn 05.01.2020 12:17

Ja gut okay... ich habe da aufjedenfall schon was in Planung, verstehe mich nicht Falsch das heißt nicht das ich Aufgebe, ich habe es nur satt ständig immer alles irgendwie Falsch zu machen. Und ADHS ist zwar nicht das Größte Problem aber auch nicht das schwächste..

#6 RE: Moralische Hilfe: Was soll ich machen? von SusanneG 05.01.2020 16:23

Zitat von Hampelmann_SOn im Beitrag #5
ich habe es nur satt ständig immer alles irgendwie Falsch zu machen

Da hast du Recht - es ist doof, wenn einem ständig nur gesagt wird, dass man alles falsch macht. Und jetzt kommen auch noch wir daher, motzen an fehlenden Absätzen und dem Nennen von Orten und Einrichtungen rum. Sorry, wir versuchen jetzt mal, das besser zu machen.

Wir wissen nicht, wer hier im öffentlichen Teil des Forums mitliest. Alle paar Tage tummeln sich hier verschiedene Datenkraken, stellen Inhalte unserer Beiträge in der Suche zur Verfügung niemand weiß, wer aus Versehen über die Angaben unserer User stolpert. Das können Verwandte sein, Leute aus deinem sozialen Umfeld, Mitarbeiter der Einrichtung, Betreuer, Lehrer, Ausbilder, Nachbarn. Dein Name, dein Wohnort und die Einrichtung lassen Schlüsse zu, die diejenigen, die was damit anfangen können, auch ziehen werden.

Genau davor möchten wir unsere User schützen und entfernen derlei sensible Daten. Das müssen wir dann auch in den Texten der User benennen und begründen. Wir machen das so, weil WIR das so möchten; weil wir auch in diesem Punkt eine Verantwortung gegenüber unseren Usern tragen und diese ernst nehmen.

Unsere User sollen vernünftige Antworten bekommen. Dazu müssen wir ihren Beitrag Sinn erfassend lesen können. Mehr als fünf Zeilen am Stück, ohne eine Leerzeile dazwischen (= Absatz), macht den Beitrag sehr schlecht lesbar. Man verrutscht immer wieder in den Zeilen. Es geht nur um die Lesbarkeit, nicht um den Inhalt.

Es ist wurscht, ob der Absatz an einer Stelle steht, an der ein neuer Gedanke anfängt. Der Absatz muss nicht einmal am Satzende erfolgen. Wer mag, kann auch nach jeder vierten oder fünften Zeile Text eine Leerzeile folgen lassen. Das macht den Inhalt nicht schöner, hat aber großen Einfluss auf die Lesbarkeit.

Wir nehmen unsere User als Fragesteller ernst und stellen an uns selbst den Anspruch, alle Fragen zu beantworten; was mitunter auch bedeutet, die Fragen als solche erst einmal zu erkennen. Wir wollen die Weichen in die richtige Richtung stellen, wenn wir selbst nicht weiterhelfen können. Und wir wünschen uns, dass sich daran mehrere unserer Forumsmitglieder beteiligen - einfach, weil wir den Sinn eines Forums darin sehen, dass Antworten auch von mehreren Seiten kommen.

Man kann uns also sehr dabei helfen, unseren Job zu machen, dann geht das meistens auch schnell mit den Antworten. Man kann das auch sein lassen - irgendwann haben wir uns irgendwie durchgewühlt und versuchen zu antworten, es dauert dann eben viel länger.

Es liegt also nicht an dir, wenn wir um Anonymität bitten, sondern an unseren Ansprüchen an uns selbst.

Zitat von Hampelmann_SOn im Beitrag #5
Und ADHS ist zwar nicht das Größte Problem aber auch nicht das schwächste..

Deine ADHS ist die Grundlage für alle weiteren Störungen, die sich da draufgesattelt haben; und davon sehe ich bei dir einige. Diese Folgeerkrankungen kann man erst dann wirksam behandeln, wenn man auch die ADHS behandelt. Es ist daher ziemlich kontraproduktiv, sich erst mal gegen die ADHS-Medikation auszusprechen. Man verliert dadurch sehr viel wertvolle Zeit. Und nein, wir bekommen kein Geld von der Pharmaindustrie!

Um eine Reihenfolge in das Ganze reinzukriegen, würde ich zuerst die ADHS behandeln lassen, möglichst gleichzeitig mit der Angst. Und dann würde ich mich um eine saubere Diagnostik bemühen. Warum schon wieder? Die ADHS ist angeboren, isso. Alle anderen Erkrankungen sind erworbene Störungen - es können laufend welche dazukommen, es können aber auch durchaus welche wegfallen. Und vor jeder Therapie steht nun mal die Diagnose.

#7 RE: Moralische Hilfe: Was soll ich machen? von Hampelmann_SOn 05.01.2020 17:07

okay ich fange an dann auf ADHS Basis zu reden

ich habe die Medis nämlich schon hinter mir.. vor einem Jahr hatte ich Medikinet Adult und ein Anti deprisivum genommen, was auch half.. aber jetzt muss ich anfangen etwas an die Traumas zu arbeiten. deshalb will ich einfach das ohne schaffen und das ehrlich gesagt sehr gut! daher weiß ich genauso wie der Doc das ich das schaffen kann, natürlich ist dazu auch mehr Hilfe nötig und es kann auch sein das ich für eine Kurze zeit wieder Medikinet brauche, aber aus jetziger sicht wäre es sinnfrei damit wieder anzufangen.

#8 RE: Moralische Hilfe: Was soll ich machen? von Hampelmann_SOn 05.01.2020 17:08

ich habe eine Diagnsoe!

ADHS, Borderline und PTBS (mit soviel ich weiß E Störung) das sind die 70 % Behinderung die ich habe

#9 RE: Moralische Hilfe: Was soll ich machen? von AndreaA 05.01.2020 17:38

Vielen Dank Susanne für die ausführliche Erklärung. Ich war heute Vormittag noch nicht ganz da und außerdem noch auf dem Sprung.


Auch die anderen Erklärungen sehe ich genauso wie Susanne.

#10 RE: Moralische Hilfe: Was soll ich machen? von SusanneG 05.01.2020 19:03

Zitat von SusanneG im Beitrag #6
Diese Folgeerkrankungen kann man erst dann wirksam behandeln, wenn man auch die ADHS behandelt. Es ist daher ziemlich kontraproduktiv, sich erst mal gegen die ADHS-Medikation auszusprechen.
Zitat von Hampelmann_SOn im Beitrag #7
aber jetzt muss ich anfangen etwas an die Traumas zu arbeiten. deshalb will ich einfach das ohne schaffen und das ehrlich gesagt sehr gut!

Die Medis waren Thema. Ich habe dir geschrieben, was den wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht. Du antwortest, dass du genau das Gegenteil machen wirst. Das Thema Medikation ist für mich damit erledigt.

Zitat von Hampelmann_SOn im Beitrag #7
okay ich fange an dann auf ADHS Basis zu reden

Was genau meinst du damit?

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