Ärger mit der Schule

27.08.2008 14:39
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#1
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Gabi ( gelöscht )

Hallo,
bin total sauer.
Ich hoffe man kann mir hier weiter helfen.Das ist alles nicht fair.Einmal schon ungerecht behandelt,aber nicht ein zweites mal.Das erste mal war,das sie meinem Sohn(13) keine Chance gegeben haben in die Hauptschule zu kommen.Weil bei ihm das ADS zu spät erkannt wurde,hatte er schon 2 Rückgänge in der Schule hinter sich.Und darum kam nur Förderschule für ihn in Frage,sagten sie.
Jetzt kommt die zweite Geschichte.Mein Sohn hatte nur einen festen Freund.Dieser hatte aber nur Blödsinn im Kopf.Folge war,das er und sein Freund sich größeren Jugendlichen angeschloßen hatten.Es folgte ,das erste ausprobieren mit Alkohol.Nachdem wir ihn betrunken nach Hause geholt haben und er sah das sein Freund nur noch kriminälle Sachen machte(wo meiner zum Glück nie mit machte)beendete mein Sohn die Freundschaft mit diesem Jungen.Wo ich heilfroh drüber bin.Mittlerweile hat dieser Junge eine dicke Ackte bei der Polizei.Mein Sohn sitzt nach der Schule nur noch bei mir zu Hause.Das einzigste was bei meinem Sohn war,er hat im vorigen Schuljahr sehr viele Fehlstunden.Und oft die Hausaufgaben nicht gehabt.ER sagte: Mama ich werde mich jetzt ändern,das war alles der Umgang mit meinem falschen Freund.Jetzt ist es so,das mein Sohn in der Schule zu den E- Schülern gehört.Hatte eben ein Gespräch mit der Lehrerin.Sie sagte : klar kann er wieder wechseln in die normale Klasse,wenn er sich dementsprechend bessert.Ich finde das alles ungerecht.Weil ich im vorigen Schuljahr öfters schon mal gehört habe vom Lehrer,das er keine Probleme mit ihm hat.Und ich auch oft nachgefragt habe.Unteranderem soll er jetzt jeden Mittwoch in eine Einrichtung von 7-16.00 arbeiten,da wo sie auf´s Berufsleben vorbereitet werden.
Das kann doch nicht sein,,,oder???Ich bin so entsetzt.Mein Sohn nimmt in der Schule regelmäßig seine Medikinet.Es klappt super im Moment.Und er fängt auch keinen Streit an.ER ist nicht agressiv.Ach Mensch,was hat man denn da als Eltern für Rechte?
Dann noch mal zum Alkohol,,,kann die Schule sich da aufregen,wenn mein Sohn im privaten Bereich die ersten Erfahrungen mit Alkohol gemacht hat???
Das ist so rausgekommen,weil ein Junge vom Ort,der auch auf diese Schule geht,in der Schule alles erzählt hat.

Kann man da als Eltern gegen an gehen?
Ich hab die Probleme sooooo satt,was Schule an geht.Ich fühle mich so ungerecht behandelt.Es hört einfach nicht auf.Ich möchte einfach nur ,das meinem Sohn eine Chance gegeben wird,nachdem er in schlechte Kreise reingeraten ist,sich im normalen Klassenraum zu bessern.
Bitte helft mir weiter.

LG Gabi


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28.08.2008 08:18
avatar  nyx ( gelöscht )
#2
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nyx ( gelöscht )

Hallo Gabi
Ich weiß nicht ob ich dir wirklich helfen kann,aber ich habe bei meinem Sohn ,als diese Schwierigkeiten mit den Lehrern waren den Schulpsychologen eingeschaltet.Den habe ich erreicht über die Schulberatungsstelle.
Da mußt du einen Antrag auf Schulpsychologische Beratung stellen.Habe diesen Antrag bei unserem zuständigen
Schulberatungsdienst im Internet gefunden vieleicht schaust du mal rein.
Du mußt dir Hilfe von außen holen.Dieser Schulpsychologe bei uns schaute sich auch die Lehrer gut an und er kannte sich aus mit ADHS.Da bekamen auch die Lehrer mal gesagt was sie falsch bzw richtig machen sollten.
Der Antrag muß von der Schule gestellt werden,aber wenn du drauf bestehst das du diese Hilfe in Anspruch nehmen willst ,kann sich die Schule wohl kaum weigern.
Ich hoffe ich konnte dir helfen.
LG Marion


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01.09.2008 16:00
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#3
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eldivo-leute ( gelöscht )

Hallo Gabi,
natürlich kann ich deinen Frust verstehen. Wenn dein Sohn deiner Meinung nach nicht in die E-Schule gehört, dann musst du kämpfen wie eine Löwin. Aber den Praxistag solltest du meiner Meinung nach nicht zu schlecht sehen. Unser Sohn wird ab dem kommenden Schuljahr auch eine E-Schule besuchen, allerdings mit ganz anderer Vorgeschichte als deiner. Deine Sorgen über das Umfeld auf einer E-Schule kann ich sehr gut nachvollziehen. Aber in dem Praxistag sehen wir große Chancen, dass Sohnemann sich für die Schule wieder besser motivieren lässt. Da sieht er doch endlich auch mal, wofür er lernt. Die Schüler bekommen bei uns da auch Aufgabenstellungen von der Schule mit, die sie dann im praktischen Umfeld lösen müssen und müssen auch Berichte über die Praxistage schreiben (ähnlich eben wie in einer Lehre). Außerdem ergeben sich aus diesen Praxistagen tatsächlich nicht selten auch Angebote für eine Lehrstelle. Voraussetzung ist natürlich, dass sorgfältig genug ausgewählt wird, wo welcher Jugendliche seine Praxistage macht. Da müssen die Interessen und Neigungen des Jugendlichen berücksichtigt werden und auch der Betrieb muss bestimmten Anforderungen genügen....
Kopf hoch, Gabi!
Mutmachende Grüße von Elke


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01.09.2008 18:10
avatar  Gabi ( gelöscht )
#4
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Gabi ( gelöscht )

Hallo,
danke für die Antwort.
Naja,die Schule wechseln mußte er nicht.Denn die Schüler von der E-Schule sind auch auf der Förderschule bei uns.
Er muß nur immer den Klassenraum wechseln.Er macht nur Mathe und Deutsch mit,sonst gar nichts.Keine Nebenfächer mehr.Das ärgert mich mächtig.
Aber am Freitag bekam er gesagt,das er ,wenn er sich weiter so gut benimmt,bis zu den Herbstferien,er dann wieder den ganz normalen Unterricht mit machen kann und wieder zu den anderen gehören würde.
Will hoffen das es schnell geht,denn er versäumt doch auch einiges.

LG Gabi


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