Bin neu hier!!

06.04.2006 20:00
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#1
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( Gast )

Hallo! Ich bin Mama eines Hks/ads Kindes der mir zur Zeit schwerr die Nerven raubt. Er ist 14 und hinzu kommt das der voll in der Pubertät ist. Diagnose wurde schon vor 8 Jahren gestellt. Nun ich hoffe das ich hier einige Ratschläge bekommen kann was man anders bzw. besser machen kann. Desweiteren brauchen wir wirklich mal Pause von ihm. Ist jetzt nicht bös gemeint, ist auch kein abschieben oder so, aber ich habe gehört das es Institutionen gibt wo einem sowas ermöglicht wird.Hmmm, wäre schön wenn ich hierauf ein paar tips bekommen könnte, denn sonst drehen wir hier alle noch durch. Ich denke das ein wenig abstand von ihm einfach mal gut wäre, haben das wirklich mal bitter nötig. Muß dazu sagen , wir waren noch nie getrennt. Bis dato habe wir (mein mann und ich) uns immer wieder zusammen gerissen, aber irgendwie geht uns die Kraft aus, so das wir immer wieder austicken. Nerven liegen einfach blank. Nun vieleicht wissen hier einige Rat. Die Situation ist echt vertrackt.
Ganz liebe grüße
Puma


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06.04.2006 20:28
#2
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HALLO UND WILLKOMMEN 1111
Du sagst ihr habt seit 8 Jahren eine Diagnose, und sonst ist nicht´s passiert? Ich meine eine Therapie oder Medikamente oder,oder,oder ? In was für eine Schule geht er denn ? Wie ist er dort ? Was macht es für euch so schwierig ??
Schreib doch mal mehr.
Nur Mut
Grüße
gornisch


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06.04.2006 20:28
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#3
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jmc

Hi, meine Freundin hat ihren Sohn 12 Jahre zur Kur geschickt. Er war 6 Wochen weg und es war eine gute Zeit, und seitdem ist es auch wieder besser daheim.Sie konnte dort auch an einem Elternseminar teilnehmen. Bin immernoch im Chat
Entspannte Grüße
jmc


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06.09.2006 22:47
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#4
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( Gast )

Erst einmal ein Hallo
Tut mir leid das ich mich die ganze Zeit nicht merh gemeldet habe, doch jetzt sind hier doch endlich einige Steine ins Rollen gekommen. Wirde auch allerhöchste Zeit. Wie ihr gelesen hattet wurden bei meinem Großen eigentlich viele Fehler gemacht. Nun, ich habe angefangen zu kämpfen und durch meine Harnäckigkeit doch einges Erreicht. 1. Mein Sohn fährt zur Kur. (langersehnte Pause) 2. wir haben das Jugendamt eingeschaltet, er kommt in eine Tagesbetreuung um das sich die Situation endlich entschärft 3. nachdem mein Sohn nun Sitzengeblieben ist, musste er die Schule wechseln, dort bekommt er jetzt wohl auch endlich Unterstützung. Also ihr lest es passiert im Moment seeeeehr viel hier bei uns in der Familie. Werde versuchen das ich euch ein wenig teilhaben lassen kann, in dem ich es euch erzähle. Vieleicht bringt es euch auch etwas Hilfe was man evtl. doch machen kann wenn es gar zu doll mit unseren Hypies wird.



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07.09.2006 09:06
#5
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hm....irgendwie frage ich mich die ganze zeit was in den letzten 8 jahren bei ihm gemacht wurde?!
kannst du das mal ausführen?
was wird für euch als eltern gemacht...kann ja nicht sein das euer sohn da einfach in die betreuung kommt und fertig.ihr müsst doch auch lernen mit eurem sohn "umzugehen".
in was für eine schule kommt er denn jetzt?
kur finde ich übrigends klasse....eine familienkur hätte ich ehrlich gesagt noch besser gefunden.
ich will dir nichts unterstellen,aberfür mich regt sich folgender eindruck.
ihr seit völlig überfordert und fertig(was ich komplett nachvollziehen kann,geht jedem mal so)
so dann ruf ich mal beim amt an und lasse die machen...kind in die betreuung,füße hoch und ruhe.
sorry aber so liest sich das für mich.eine weile ist das vieleicht auch mal ganz gut.
was wollt ihr als eltern denn jetzt tun damit eure familie wieder in die bahn kommt?
wie wollt ihr künftig mit eurem kind umgehen?
wie soll eure und die zukunft eures sohnes aussehen,was wünscht ihr euch?
für eine weile ist so eine tagesbetreuung ja ne nette sache..und man kann kraft sammeln.
hks ist ein defekt mit dem man lernen muss zu leben..eltern wie auch kinder....es ist keine entschuldigung.
es erfordert eine unglaubliche kraft damit zu leben.

sorry wenn ich etwas "grob" bin....aber für mich ist familie etwas das höchste priorität hat...wenn in meiner familie ein ads kind lebt dann tu ich verflixt nochmal alles menschenmögliche um diesem kind ein zuhause zu bieten in dem es "sicher" ist.geht in eine familietherapie,lasst den bub eine vernünftige verhaltenstherapie machen und macht ein elterntraining.
wie wäre es wenn ihr die positiven seiten euchres sohnes stärkt...denn diese kinder habe ndavon ziemlich viele.sie gehen nur leider oft im stress unter.dann gibt es noch was ganz wichtiges.....HUMOR

der sinn des lebens? atmen das man nicht erstickt..*g*


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07.09.2006 12:12 (zuletzt bearbeitet: 07.09.2006 12:14)
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#6
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Also bei ihm wurde mit 5 Hks diagnostisiert, Er wurde auf ritalin gesetzt und es fand eine So genannte Tabletten Betreung statt. Ach ja und ERGO hat er noch bekommen. Wir haben gefragt ob es man nicht noch mehr machen kann auser dieser Tabletten betreunung und so. Sie sagten nein mehr gibt es nicht. Habe gedacht ,ok dann müssen wir es auch irgendwie schaffen. Hinzu kommt das er sich mit seinem Vater absolut nicht versteht.Sein Vter hat ihn weder aufgeklärt noch sonstwas. Alles musste ich machen, und jetzt ist einfach eine Grenze erreicht. Ok Augen zu und durch. Nun kannn nicht alles aufschreiben, ist seeeeeeeehr viel was sich dann bei ihm angehäuft hat. Zbsp. er machte einfach keine Hausaufgaben. Wir haben wirklich alles versucht, doch nichts funktionierte. Wir haben die Lehrer gebeten uns doch mehr zu unterstützen, doch die meinten das wäre unser Problem und wir müssen damit fertig werden. Der Vorletzte sagte , wir hätten versagt usw.Naja so zog halt das eine das andre nach. Mittlerweile bin ich so fertig das ich kurz vorm Durchdrehn stand. Unser sohn und sein Vater brüllen sich nur noch an, er selbst dreht durch die Pubertät nochmal voll am rad. alles geht so ziemlich scief was schief gehn kann. so habe ich mich letzt endlich dazu entschlossen und das Jugendamt um Hilfe gebeten. Es konnte einfach nicht mehr so weiter gehn. Mein Mann nimmt einfach nichts an, mein sohn der ist nur noch aufsässig, und ich stehe dazwischen und versuche meinem Sohn klarzumachen das sein vater es nun mal nicht anders kann undzu meinem Mann sage ich immer wieder das er den Großen nicht überfordern soll. Das es nun mal Sachen gibt die werden wohl nie bei ihm so sein wie bei andern. Das sieht wiederum mein Mann nicht ein. Er erwartet das unser Sohn sofort macht das was man ihm sagt, das er halt einfach funktioniert.Tut er aber nicht. Nun Habe ich halt einiges ins Rollen gebracht das etwas Ruhe und entspanntheit eintritt. Erst kommtg jetzt mal die Kur, bedeutet für uns und ihm , wir haben seit dem das erste mal Urlaub von einander (glaube das auch für ihn die Situation nicht einfach ist), danach geht es über das Jugendamt zur Betreuung. Dort werden dann die Hausaufgaben mit ihm gemacht, (komischerweise da ist es wohl ganz einfach die Zusammenarbeit mit der Schule) , Zweitens, es wird eine Zusammen führung Vater-Sohn Sohn-Vater geben, also eine Therapie, drittens entlastet es mich, habe ja noch einen Sohn , und der ist höchst warscheinlich hochbegabt. Also der brauch mich ja auch. Naja, jetzt passiert halt endlich was, und ich bin guter dinge das es besser wird. Denn ist die Situation endlich wieder entspannter, kann man wieder viel mehr miteinander machen. Du ich weis sehr genau was hks sit, und ich tue alles damit es besser wird. Mein mann wollte das unser sohn ins Internat kommt, wo ich strikt dagegen bin . nun die Betreuung läut nach der Schule und er ist um ca 17 Uhr daheim. Er hat hausaufgaben gemacht und ist auch gut versorgt, also was spricht dagegen endlich Hilfe anzunehmen. Übrigens habe ich genauso gedacht wie du. Nur irgendwann kann man einfach nicht mehr , vor allen dingen wenn mann die ganze last alleine trägt(zumindest habe ich mich so gefühlt). Nun Habe sich neue Wege eröffnet und ich werde sie nutzen, um das es ihm wieder gut geht, und ich hoffe das es auch mit seinen vater wieder gut wird, und wenn es ihnen gut geht ,geht es mir auch wieder besser. Ich weis um seine Positiven eigenschafften, nur euf eine Pos. eigenschaftt kommen zehn negative. Irgendwann kann man dann nicht mehr so loben. Naja, ich weis jetzt das es besser werden wird und wir den richtigen weg eingeschlagen haben.
So das wars in groben Zügen.
Bin dir net böse wegen dem etwas groben , habe genauso gedacht wie du , aber irgendwann geht einem einfach die kraft aus. Glaube es mir. UNd die füsse tun wir nicht hochlegen sonder es werden ja auch therapien und so stattfinden. Im übrigen war das was ich geschrieben habe nur im kurzer Form.
Mfg Puma

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07.09.2006 18:24
#7
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smile...das hört sich schon ganz anders an.ich reagiere manchmal bei diesen themaen etwas über.
mir ist vor 6 monaten die kraft ausgegangen und hab meinen sohn aus der hand gegeben und dies bitter bereut.
nun dein sohn ist 14 jahre..also um einiges älter als meiner.
was mir massiv auffällt ist die problematik In der familie...hui hui...mein ex war so drauf als mein sohn knapp 2 war.
unter den umständen gehst du anscheinend einen guten weg.ich hoffe für euch das es alles wieder ins lot kommt...und tritt deinem gatten mal richtig in den hintern(sorry) er ist der erwachsene und muss auch so handeln.
die aussage...auf eine positive eigenschaft kommen 10 negative zeigt deutlich das du einfach keine kraft mehr hast.hey..tu was für dich...lass die buben mal stehen und mach nen paar tage wellness.du bist doch auchnoch da.du bist ehefrau und mutter...kein prellbock zweier dickschädel.
habt ihr als eheleute schonmal über eine paartherapie nachgedacht?..denn bei euch geht anscheinend so einiges daneben...das finde ich ganz schlimm auch für eure kinder denn die fühlen sowas extrem.
kopf hoch...und ganz viel kraft und mut

moni

der sinn des lebens? atmen das man nicht erstickt..*g*


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