Angst vor dem was kommt

08.12.2010 21:13
avatar  FaVe
#1
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Hey!

Kennt Ihr das auch: eigentlich haben wir mit unserem ADSler gerade ien gute Phase: die Einsteluung auf Medis ist voräufig abgeschlossen, er wiederholt die zweite Klasse, Klassenwiederholung und Medis verhelfen ihm gerade zu Test mit einem oder zwei Fehlern ihn Mathe und in Deutsch, die Klassenlehrerin ist zufrieden, mit den neuen Kindern versteht er sich auch gut....
Aber troztdem lauere ich die ganze Zeit, mache mir Gedanken, wie lange das wohl anhält, ob die Matheprobleme nicht im Januar wieder anfangen, 1x1 war auch schon letztes Jahr sehr schwierig ....
Ich kann gar nicht genießen,dass gerade alles klappt, weil irgendwo in meinem Hirn ein Teufelchen flüstert, warte nur ab, die nächsten Probleme kommen bestimmt .... lauter Termine wegen ADS .... warum kriegen wir das ab...jetzt ist sein Ashma auch noch schlechter geworden .... nochmal ein Arzttermin... warum bist du das Kinder-Arzte Taxi...

Und das alles in der besinnlichen Vorweihnachtszeit ...mit dem Gedanken, hoffentlcih benimmt er sich so, dass es ein einigermaßen ruhiger Weihnachtsabend wird ....

Leicht frustige Grüße FaVe


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09.12.2010 14:14
avatar  lupa
#2
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Hallo FaVe,

ja, ich weiß nur zu gut, was Du meinst. Wir sind quasi gerade in der gleichen Situation (Medieinstellung gut, Klassenwiederholung mit positiven Auswirkungen in allen Bereichen, relativ zufriedenes Kind, das endlich mal "geradeaus" läuft - vergl. meinen Beitrag von heute ... schon interessant, dass wir fast zeitgleich darüber schreiben ...). Und klar, auch ich kenne das kleine Teufelchen, von dem Du sprichst und sage mir manchmal: "Bloß nicht zu sehr in Sicherheit wiegen ... die nächsten Probleme kommen bestimmt ... dann wird die Enttäuschung wieder um so schmerzhafter ...". Aber dann denke ich wieder: "Das darfst Du nicht zulassen!" Ich meine, wir haben es ohnehin schon schwer genug. Da dürfen wir die kleinen Erfolge ruhig feiern und die "guten Zeiten" auch mal genießen und zum Krafttanken nutzen, ohne dabei gleich schon wieder ans nächste Problem zu denken. Damit ist letztlich niemandem geholfen. Keiner weiß (zum Glück), was noch so alles auf uns wartet. Es reicht, sich verrückt zu machen, wenn das Problem an der Tür klopft und sagt "Hallo, hier bin ich!".

In meinem Kalender las ich vor 6 Tagen:

"Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis. Vielleicht ist keines da."

Und einen Tag später dann noch dies:

"Sei OPTIMIST! Für Pessimismus ist morgen auch noch Zeit."

Genieße jetzt die "gute Zeit" (ich denke, das ist auch für Dein Kind wichtig, dass er spüren darf, die Situation ist entspannter, es läuft gut) und lass die Dinge an Dich herankommen. Ich wünsche Dir dafür viel Zuversicht und Gelassenheit!

Liebe Grüße

lupa


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09.12.2010 15:26
avatar  FaVe
#3
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Hallo Lupa!

Danke für den Zuspruch und die beiden Weisheiten! Es ist schon beruhigend zu wissen, das man nicht alleine so denkt.

Mein Kalender zeigte heute:
Deine Seele hat flügel,nutze sie, um deine Grenzen zu erforschen!

Schon wieder mit positiverem Blick
FaVe


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10.12.2010 22:38
avatar  ferrano
#4
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Hei!
Kenne ich natürlich auch!
aber trotzdem nicht vergessen auch unsere Kinder lernen und reifen.
Mein Sohn ist gerade vorzeitig vom Schullandheim nach Hause gekommen.
Davor hatte er eine 1 im Rechtschreibtest heim gebracht.
Im Schullandheim zu starkes Heimweh und "aushalten" anderer Menschen...,
wir haben damit gerechnet und da wars halt so, gibt ja schlimmeres.

Ich habe (früher als ich noch keine Kinder hatte)beschlossen, dass
man Probleme dann lösen muss wenn sie da sind. Da ist was wahres dran.
Habe mich und meine Family schon fast in den Wahnsinn getrieben mit der
Befürchtung der Befürchtungen- Gedankenkarussell ...- bringt nix.
Natürlich müssen wir gute Bedingungen für unsere Zwerge schaffen,
aber dann muss man es halt auch laufen lassen und leben, dran bleiben,
aber nicht verbissen (merken die Kids ja schneller als man selber).

Bei uns läuft es auch gerade ganz gut, ich freu mich drüber und denke, dass wir das verdient haben,
wir haben ja auch drum gekämpft!
In diesem Sinne eine schöne Zeit!

Wir dürfen ruhig auch ein bisschen stolz drauf sein-
die Pubertät kommt bestimmt

Grüße Uli


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14.12.2010 09:24
avatar  ( gelöscht )
#5
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( gelöscht )

Danke, und ich bin irgendwie erleichtert, das wir nicht alleine so dastehen. Bin neu hier. unser Sohn hat ADHS und Autismus. Er wird im Januar auf Medikamente wegen des ADHS eingestellt. Im Moment ist es an manchen Tagen sehr schwierig. Das warten bis januar, die grosse Frage, was passiert. Und die Angst, das die Medikamente aus Grund des Autismus nicht wirken. Geniesst doch die entspannte, gute Zeit. ich wünsche Euch das diese lange anhält. Bitte gebt wenn ihr Zeit habt, ab und an, eine kurze Zwischenbilanz hier ab. würde mich freuen weiteres zu erfahren.
Danke, Zwergnase.

Unser Weg ist steinig, aber wir sind nicht allein, und das macht Mut.


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15.12.2010 12:11
#6
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Die Befürchtung der Befürchtung.....

hmmm....woher das Kind nur sein ADS hat...grins....


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15.12.2010 15:55
#7
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Hallo,

ich kenne das leider auch zu gut .

Andererseits wächst man definitiv an jeder überstandenen Krise. Man lernt laufend dazu, und kann dann schneller und besser reagieren, wenn's wieder brennt.

Man muss einfach immer wieder schauen, dass man seine Zuversicht nicht verliert, auch wenn es manchmal ganz schön schwer ist.

Alles Gute,
Mandelkern


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