Ich brauche eure Hilfe

22.11.2013 17:06
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#1
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( gelöscht )

ich weiß nicht mehr weiter, mein ADS-Junior (inzwischen 14) kommt langsam auf die schiefe Bahn.
Er ist schon beim Ladendiebstahl erwischt worden und inzwischen haben wir festgestellt, dass er sich
auch aus unserem Geldbeutel schon bedient hat. Ich kann gar nicht so recht sagen, wofür er das Geld wirklich
braucht, ausser um sich Süßigkeiten oder Getränke zu kaufen, oder vielleicht auch cool zu wirken?

Reden hilft nicht wirklich viel, ich denke, es ist ihm schon bewusst, dass er Mist gebaut hat, aber ich weiß nun
wirklich keine richtige Lösung mehr.
Alles Bitten, sich endlich mehr auf die Schule zu konzentrieren und sich wenigstens ein wenig vernünftig zu zeigen,
scheitern. Er zeigt sich zerknirscht, aber richtig trauen mag ich ihm auch nicht mehr.
Es ist eine ganz be.... Situation.
Vielleicht hat einer von euch ähnliche Erfahrungen gemacht, oder kann mir sonst raten??
Verzweifelte Grüße
Andy


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26.11.2013 13:56
avatar  ferrano
#2
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Hallo startrek,

ich rate euch zügig eine Beratung mit ADHS Wissen aufzusuchen und ein Elterncoaching zu machen.
Der pubertierende ADHS ler muss lernen "ohne Fleiß kein Preis" - spreche aus eigener Erfahrung.
Funktioniert Junior (13J.) nicht werden Privilegien gestrichen (Handy, TV, PC)- es darf nicht so
bequem zu Hause sein!
Jetzt ist es wichtig mit Kraft und Konsequenz Grenzen zu setzen und Wege zu zeigen.
Du brauchst Geld? Arbeite im Haus/ in der Familie mit.
Du willst dein Handy?
Benimm dich in der Schule gut und bring die Termine für Klassenarbeiten, sonst ist das Handy gleich weg.

Wir haben unsere Erwartungen gesagt (in Ruhe) und handeln auch konsequent danach. Ich komme mir vor wie bei der Bundeswehr ... aber nur so geht es.

Auf Einsicht ist nicht zu hoffen, es muss einfach funktionieren.
Fand die Sichtweise hilfreich. Außerdem Infos über Teenager und ADHS einholen und klare Pläne und Ziele
formulieren.

Wenn du nicht arbeitest kriegst du auch kein Geld- wenn du kein Brot kaufst, gibt es kein Frühstück ...

Junior muss klar sein, dass er Teil der Gruppe, Familie ist und daher auch mitmachen muss bei bestimmten Sachen.
Will er das nicht muss es ungemütlich werden, gleicher Service und Privilegien gibt es dann nicht.

Holt euch dringend Beratung, bevor das schief geht. Jetzt kann man noch handeln!

LG
Uli


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