Arztphobie

11.05.2015 17:39
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#1
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Hallo,

wollte mir mal bei Euch Rat holen, wie ich meinen Sohn (8) wegen der ADS-Diagnose usw. zum Arzt bekomme. Er hat generell ein Problem mit Ärzten/Krankenhäusern/Krankenwagen und reagiert äußerst empflindlich drauf. Wir hatten schon mehrere Termine bei Psychologen und Ärzten, wo er Tests machen musste und all die ganzen Geschichten. Da hat er sich oft unmöglich benommen, dem Arzt die Hand nicht gegeben und ihn sogar beleidigt, sich auf den Boden gesetzt und widerwillig geantwortet. Oftmals hatter er sogar Kreislaufprobleme.

Es ist also in der Tat so, dass mein Mann bei JEDEM Arztbesuch Urlaub nehmen muss, da ich ihn schon gar nicht ins Auto bekommen würde.
Haben auch noch einen 5jährigen Sohn dabei.

Wie macht ihr das, kommen Eure Söhne da einfach mit oder gibt es da auch Stress?

Herzlichen Dank


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11.05.2015 18:45 (zuletzt bearbeitet: 11.05.2015 18:46)
avatar  FaVe
#2
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Hallo!

Nein, so extrem ist es bei uns nicht, aber Impfungen sind schon der Krampf, da stellt sich mein 12 jähriger an wie ein baby.

Sein Benehmen beim Arzt gehört aber irgendwie zum Störungsbild dazu, würde ich mir gar nicht so riesige Gedanken machen: da ist Arzt / Therapeut gefordert, damit umzugehen oder auch zu deuten und in die Diagnose mit einzubeziehen. Dass du dich dort äußerst, dass dir das unangenehm ist, wie er sich benimmt, natürlich, aber fühle dich da nicht verantwortlich! Evtl vorher die Praxis entsprechend vorwarnen o.ä.

Problematisch ist natürlich,wenn schon Einsteigen ins Auto so schlecht geht: bzgl unserer Impfungen habe ich schon am Tag vorher drüber geredet, evtl. ein Belohnung verprochen ...also drauf vorbereitet, dann ging es besser.
Außerdem versuche ich immer, die Geschwister zu Hause zu lassen, damit sich Arzt, Eltern usw. ganz auf das zu behandelnde Kind konzentrieren können.

Grüße FaVe

Wahnsinn ist erblich,
.... man kann ihn von seinen Kindern bekommen


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11.05.2015 21:40
avatar  Marge_S
#3
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Hallo Barbamama,

ich schließe mich meiner Vorrednerin an, du bist nicht für alles verantwortlich, was dein Kind tut oder nicht tut. Denn genau wegen dieser Probleme gehst du ja zum Arzt.

Aber vielleicht hilft es ja, wenn du vorher mit dem Sohn drüber sprichst und einen Vertrag machst. Wenn es keine Beanstandungen an seinem Benehmen gibt, bekommt er ein riesengroßes Eis, freie Auswahl. Und jedesmal, wenn es Stress gibt, wird das Eis etwas kleiner.

Liebe Grüße,
Marge

Wer keinen Rat annimmt, muss seine Erfahrungen selbst machen.

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