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ADHS-Selbsthilfe an 365 Tagen im Jahr

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Pippilotta Offline



Beiträge: 4.245

26.07.2015 20:30
ADHS Deutschland e.V. - Newsletter 05/2015 Antworten

Liebe Newsletterabonnenten,

auch in diesem Monat haben wir verschiedene Neuigkeiten aus den Bereichen

Kinder/Jugendliche
Erwachsene
Aus der ADHS-Landschaft
Begleitstörungen
Allgemein
Veranstaltungen/Termine

zusammengestellt.

Wir möchten noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir Ihnen zwar die Möglichkeit geben wollen, sich auf einen Blick zu
informieren, was aktuell zu diesen Themen in den Medien verbreitet wird (von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen bis hin
zu seltenen Kuriositäten), die Berichte aber nicht in jedem Fall die Meinung des Verbandes widerspiegeln!

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Kinder/Jugendliche

Schon mal an Selbsthilfegruppen gedacht?
Hast du es auch satt, deine Probleme mit dir selbst auszumachen? Dann such dir andere, denen es genauso geht!
Selbsthilfegruppen gibt es zu vielen verschiedenen Erkrankungen und Problemen. Auch in schwierigen Lebenssituationen tun sich
Leute mit anderen zusammen, die die gleichen Erfahrungen gemacht haben. Und ja – viele von ihnen sind in Deinem Alter.
Und nein – sie sitzen nicht nur im Kreis rum und labern! Sie helfen und stärken sich gegenseitig und werden zusammen aktiv.
Hier findest Du Beispiele junger Selbsthilfe und erfährst, wie du eine Gruppe finden oder gründen kannst.
http://www.schon-mal-an-selbsthilfegruppen-gedacht.de/

07.05.2015
Kinder- und Jugendärzte sehen zunehmend verhaltensauffällige Kinder
„Ängste stehen nach der BELLA-Studie mit zehn Prozent an erster Stelle“, sagte Maywald, gefolgt von auffälligem
Sozialverhalten (sieben Prozent), depressiven Verstimmungen (fünf Prozent) und Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen
mit zwei Prozent.
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62716

08.05.2015
Komplementärmedizinische Ansätze bei ADHS und Depressionen in Forschung und Behandlung
„Für die Zukunft wollen wir besser verstehen, welche Kinder gut von dieser Art der Therapie profitieren und ob es in
Kombination mit anderen neuen Ansätzen, wie z.B. spezifischem körperlichen Training, in seiner Wirkung noch verbessert werden kann.“
https://idw-online.de/de/news630732


Erwachsene

05.05.2015
Management der ADHS im Erwachsenenalter mit retardiertem Methylphenidat
Mit der Einführung von Medikinet® adult 50 mg und 60 mg erweitert MEDICE jetzt seine Produktpalette. Ab sofort verfügt
der Iserlohner Arzneimittelhersteller mit den sieben verschiedenen Wirkstärken über die breiteste Dosispalette aller MPH-Anbieter.
Dies ermöglicht dem behandelnden Arzt eine individuelle, flexible und auf den jeweiligen Patienten abgestimmte medikamentöse
Therapie.
http://www.journalmed.de/newsview.php?id=45421


Aus der ADHS-Landschaft

Oligoantigene Diät bei ADHD
Vortragsfolien
http://www.uniklinik-freiburg.de/fileadm...2014-11-27g.pdf

19.05.2015
Scientology schwärzt Schweiz bei Uno an
Die Uno kritisiert in ihrem Bericht den Umgang mit ADHS und Ritalin in der Schweiz. Brisant ist, dass eine der hierfür verwendeten
Quellen von der Scientology stammt.
http://www.blick.ch/news/politik/umstrit...-id3772185.html


Begleitstörungen

29.04.2015
Masern-Impfung erhöht Autismus-Risiko nicht
Impfgegner führen gern das Argument an, dass die Masern-Impfung angeblich Autismus begünstigt. US-Forscher haben dieses
Vorurteil nun genau unter die Lupe genommen.
http://www.aerztezeitung.de/medizin/kran...siko-nicht.html

07.05.2015
Autismus: Parvalbumin-Knockout als Antrieb?
Eine Abnahme des kalziumbindenden Proteins Parvalbumin könnte zur Entstehung von Autismus beitragen. Mäuse, die das Protein
nur zur Hälfte oder gar nicht produzieren können, weisen Autismus-typisches Verhalten und morphologische Veränderungen des
Großhirns auf.
http://news.doccheck.com/de/86630/autism...ut-als-antrieb/

11.05.2015
Burnout versus Depression: Volkskrankheit oder Modediagnose?
Ich erwarte kleine, aber stetige Fortschritte. Wir werden immer besser verstehen können, was im Gehirn genau passiert –
zum Beispiel welche Hormone oder Neurotransmitter bei psychischen Erkrankungen involviert sind. Durch das detaillierte Wissen
werden Ansatzpunkte für die Entwicklung neuartiger Medikamente und Therapieformen geschaffen. Neben den biologischen Erkenntnissen
werden wir auch den Zusammenhang zwischen Depression und Burnout besser beschreiben können, um beispielsweise geschlechtsspezifische
und demografische Aussagen treffen zu können.
https://idw-online.de/de/news630819

13.05.2015
"Sperren für Spielsüchtige bisher unzureichend"
Spielsüchtige sollten nach Einschätzung von Suchtexperten besser vor Automaten und Spielhallen geschützt werden.
Spielersperren würden in den meisten Bundesländern unzureichend oder gar nicht per Gesetz reguliert, sagte Glücksspiel-Forscher
Professor Gerhard Meyer von der Universität Bremen am Mittwoch in Berlin.
http://www.aerztezeitung.de/politik_gese...=2&h=1312818074

15.05.2015
Angstforschung: Mehrere Signalstoffe und -wege steuern angeborenes Fluchtverhalten
Auch in der menschlichen Amygdala werden Gefühle wie Ängste gesteuert. Das Hirnareal scheint auch daran beteiligt zu sein,
Panikattacken auszulösen. Darüber hinaus besitzt der Mensch ähnliche und zum Teil identische olfaktorische Untereinheiten.
Welche Bedeutung sie haben, müssten Studien zeigen. Genauere Erkenntnisse bei dieser Form der Sinnesverarbeitung könnten in
Zukunft beispielsweise helfen, Therapien für Menschen mit Angststörungen zu entwickeln.
http://www.journalmed.de/newsview.php?id=45574

19.05.2015
Neue Leitlinie schafft Standards
Mit der neuen S3-Leitlinie zu Legasthenie, die federführend von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie,
Psychosomatik und Psychotherapie e. V. (DGKJP) koordiniert wurde, liegen erstmals klare fächerübergreifende Handlungsempfehlungen
zur Diagnostik und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Lese- und / oder Rechtschreibstörungen vor.
http://www.aerztezeitung.de/medizin/kran...-standards.html

Stellungnahme der LegaKids-Stiftung und der Deutschen Gesellschaft für Lesen und Schreiben (DGLS)
zur soeben veröffentlichten Leitlinie „Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Lese- und/oder Rechtschreibstörung“
der Deutschen Gesellschaft für Kinder und Jugendpsychiatrie.
http://www.legakids.net/eltern-lehrer/in...ie-Legasthenie/

21.05.2015
Schweres Tourette-Syndrom - Hirnstimulation lässt Tics verschwinden
Aufgenommen wurden 15 erwachsene Patienten (im Schnitt 35 Jahre alt) mit therapierefraktärem Tourette-Syndrom.
Alle bekamen Elektroden in den anteriomedialen Teil des Globus pallidus internus (GPi) verpflanzt. Die britischen Chirurgen hatten
sich für diese Struktur entschieden, weil die bisherigen Daten hier auf ein gutes Nutzen-Risiko-Verhältnis deuteten.
Immerhin acht der Patienten hatten nach einem Jahr Werte unter 50 Punkten und litten damit nicht mehr an einem schweren
Tourette-Syndrom.
http://www.aerztezeitung.de/medizin/kran...rschwinden.html


Allgemein

30.04.2015
Mobbing in der Kindheit hat schlimmere psychologische Langzeitwirkungen als andere Misshandlungen
Eines von drei Kindern wird von seinen Mitschülern misshandelt. Dieses Mobbing trifft keineswegs nur Einzelgänger und Außenseiter,
wie Studien belegen. Klar ist aber inzwischen, dass es anhaltende gesundheitliche Schäden in den Opfern verursachen kann und sogar
Spuren im Erbgut hinterlässt.
http://www.scinexx.de/newsletter-wissen-...2015-04-28.html

04.05.2015
Genetische Grundlage für psychische Erkrankungen
Gedanken und Gefühle basieren auf der Interaktion von Nervenzellen, den so genannten Neuronen, innerhalb des Gehirns.
Dabei werden chemische Botenstoffe von einer Nervenzelle zur anderen übermittelt und lösen dort elektrische Signale aus.
Ein neuronales Netzwerk wie das Gehirn sendet diese Signale von vielen Nervenzellen zeitgleich, was sich in Aktivitätsmustern
widerspiegelt.
https://idw-online.de/de/news630370

05.05.2015
Hippocampus: Adressänderung bei Ängstlichkeit
Ängstlichkeit wird von Nervenzellen im Hippocampus kodiert und bevorzugt an ein Areal geleitet, das bisher kaum damit verbunden wurde.
So gehen die Informationen nicht Richtung Amygdala, wo normalerweise Angstgefühle verarbeitet werden, sondern an den präfrontalen Cortex.
http://news.doccheck.com/de/86288/hippoc...aengstlichkeit/

11.05.2015
Aufmerksamkeit: Neurotransmitter lenkt Fokus
Wenn es zu Aufmerksamkeitsfehlern kommt, aktivieren die Hirnareale, welche dieses Fehlverhalten signalisieren, Nervenzellen.
Diese wiederum setzen in den Sehzentren der Hirnrinde den Neurotransmitter Acetylcholin frei. Das erhöht die Aufmerksamkeit nach
Fehlhandlungen.
http://news.doccheck.com/de/87102/aufmer...er-lenkt-fokus/

18.05.2015
Komplementärmedizin: Evidenzbasierte Selbst-Placebisierung?
Konzentrations- und Entspannungsübungen verbessern Physiologie und Heilung. Sie sind Teil der Komplementärmedizin, die es aufgrund
unseriöser Heilsversprechen zu Recht schwer hat. Ein seriöser, integrierter Ansatz könnte das tatsächliche Potential auf breiter Basis nutzen.
http://news.doccheck.com/de/85451/komple...placebisierung/


Veranstaltungen/Termine

27.05.2015
ADHS-Trialog "ADHS und Asperger Autismus"
Patienten, Angehörige und Therapeuten diskutieren auf Augenhöhe
http://www.schoen-kliniken.de/ptp/kkh/bb...ents/art/03828/

02.09.2015
Fachsymposium ADHS
Behandlungsmodule der ADHS im Erwachsenenalter im stationären Rahmen
In Vorträgen von Ärzten, Psychologen und Coaches lernen Sie mehr über Diagnostik und Therapie der
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung und erfahren, wie Betroffene im Alltag unterstützt werden können.
http://www.schoen-kliniken.de/ptp/kkh/bb...ents/art/03889/

Wer weiß was?
Wenn Sie im Internet über einem Beitrag stolpern, der hier nicht fehlen sollte oder über den man sonst irgendwie berichten müsste,
weisen Sie uns bitte darauf hin oder schicken Sie uns den Link!

Impressum
ADHS Deutschland e. V., Poschingerstraße 16, D-12157 Berlin, 030/8560 5902, info@adhs-deutschland.de
Vertreten durch Hartmut Gartzke, Dr. Johannes Streif, Karin-Gisela Seegers, Patrik Boerner
Vereinsregister Amtsgericht Charlottenburg, Registernummer 26855 B, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer DE262638847


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LG
Pippilotta

„Gäbe es die letzte Minute nicht, so würde niemals etwas fertig.“Mark Twain

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