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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 182 mal aufgerufen
 Diagnostik, Therapie, Medikation
Electrobluemchen Offline



Beiträge: 51

21.02.2022 10:25
Persönlichkeitsveränderung unter Medikation Antworten

Hallo,
mein Sohn ist mittlerweile in der vierten Woche mit elvanse. Nachdem mir bei unserem ersten Medikamt schon auffiel, dass er mit medikation ganz anders ist, als ohne, so fällt es mir nun mit elvanse noch mehr auf..
Er ist sehr ruhig, hat plötzlich ganz andere Interessen und sucht neue ruhigere freunde, redet anders (neun Mal klug.. fast wie ein erwachsener ..), ist emotionslos (eigentlich lacht er mir Medis fast kaum, obwohl er ohne wirklich ständig lacht [gut, dazu kommen teils stärkere Stimmungsschwankungen die mit Medis wegfallen...])..
Es bereitet mir Bauchschmerzen. Es fühlt sich falsch an. Er sagt nichts. Ihm geht es gut. Das sagte er auch, als er sichtbar überdosiert war.
Die Konzentration ist (natürlich) deutlich besser, als ohne.. er ist nicht übergriffig und macht nichts mehr kaputt.. aber von meinem eigentlich so fröhlichen, aktiven Kind ist nichts mehr übrig. Teils möchte er nicht Mal mehr nach draußen (vorher lebte er draußen...).
Haben wir die Chance, dass es irgendwann Mal so wird, dass er so ist, wie immer, nur in konzentriert und sozial unauffällig? Oder ist das meine Erwartungshaltung?
Aber sogar engen Freunden (die nicht wissen, dass er Medis bekommt..), fällt auf, dass er anders ist und fragten mehrfach, was los wäre...
Mir setzt das ehrlich etwas zu..
Liebe Grüße

Diver Offline



Beiträge: 41

23.02.2022 18:51
#2 RE: Persönlichkeitsveränderung unter Medikation Antworten

Hallo,
vielleicht ist er weniger impulsiv und kann sein Verhalten mit Medikament viel besser steuern. Vll. verhält er sich jetzt so, wie er sich verhalten würde, wenn er vor der Reaktion einen klitzekleines Moment Zeit hat, um sich zu überlegen, was er macht, d.h. er trifft vllt. jetzt mit Elvanse bewusste Entscheidungen und handelt nicht stetig schnell und aus dem Bauch.

Aus der Ferne ist das schlecht ein zu schätzen. Ich kann da wenig schreiben, nur, wie das bei unserem Sohn ( 11 J.)mit Equasym ist:

Unser Sohn ist mit Medikament auch viel besonnener und überlegter, manch einer sagt auch ernster.

Ich mag ihn auch ohne Medikamentenwirkung: laut lachend und fröhlich erzählend, aber dann fällt er auch allen ins Wort, schreit laut, tobt und kriegt oft nicht mit, was ansteht, bzw. bekommt seine Dinge nicht hin.

Das Equasym, das er nimmt, wirkt nur bis nachmittags. Ich kann jeden Tag den Unterschied deutlich sehen.
Es ist eine sehr deutliche riesige Hilfe für ihn. Er möchte es auch nehmen, weil er weiß, dass es ihm vieles erleichtert.

Vllt. pendelt es sich aber auch erst ein. Aus der Ferne schwer einzuschätzen.

Ich wünsche euch viele wohlgesonnen Leute auf eurem Weg. Ich versuche auf das Positive zu schauen. Klappt mal besser, mal schlechter.

🍀🍀🍀

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