MPH, Strattera und LKW-Führerschein?

20.10.2008 12:11
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#1
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Hallo zusammen,
weiß jemand von euch, ob man bei Einnahme von MPH (Concerta) und Strattera überhaupt einen LKW-Führerschein machen darf? Sohnemann ist 15, macht im Sommer den HS-Abschluss und interessiert sich für einen Beruf im Straßenbau (bevorzugt Baugeräteführer) oder Straßenwärter (das sind die Leute von der Straßenmeisterei) und hat sich auch schon um Lehrstellen beworben. Bei beidem wäre aber Voraussetzung, dass er gesundheitlich in der Lage ist, den LKW-Führerschein zu machen. Die Lehre als Straßenwärter wäre noch dazu im öffentlichen Dienst. Wäre dankbar, wenn einer von euch wenigstens jemanden weiß, der's weiß.....
Bitte daran denken, dass ihr ggfs. in einer PM antwortet.
Grüße
Elke


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20.10.2008 19:04
#2
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Hi Elke,

den stinknormalen Führerschein darf man mit MPH machen und ich wüsste nicht, weshalb man den Lkw-Führerschein dann nicht machen dürfen sollte. Das wäre ja auch schlichtweg Blödsinn. Sohnemann nimmt ja die Medis, damit er angemessen reagieren kann; sie ihm vorzuenthalten, wäre u.U. fahrlässig.

Im Übrigen gilt hierzu wie überall sonst auch: Wenn man nicht nach Medis gefragt wird, braucht man auch niemandem die Medi-Einnahme auf die Nase zu binden.

Viele Grüße
Susanne


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21.10.2008 09:38
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#3
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Hay alle zusammen

Ich würde in der fahrschule nachfragen oder bei dem arzt wo die medis verschreibt.

und sorry susanne und wen dan doch was pasiert das ist doch farlässig ich denke man solte sich soweit absichern das es für alle beteilichten gut ist.

Gruß sinetie


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21.10.2008 10:22
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#4
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Hallo Sinetie,
genau das hab ich auch vor.
Susanne, dass es im Prinzip fahrlässig wäre, die Medis nicht zu geben, darüber sind wir uns ja alle einig. Aber leider gibt es ja viele Dinge, in denen das juristische abgesicherte Recht nicht mit dem logischen Menschenverstand einhergeht. Wir möchten auf alle Fälle verhindern, dass ein Lehrvertrag letztenendes dann an der Medikation scheitert. Wenn Sohnemann eine Zusage bekommt und dann erfahren muss, dass er die Lehre nicht antreten darf, weil er wegen der Medis keinen LKW-Führerschein machen kann, dann kenn ich seine Reaktion: Er wird die Medis verweigern und überhaupt das ganze ADHS noch mehr verdrängen und ablehnen als ohnehin. Dann wäre es doch besser, wir könnten ihn vielleicht ohne Diskussion über die Medis im Vorfeld zu einem anderen Berufsbild motivieren.
Deshalb nochmal die Frage an alle: Weiß jemand vielleicht aus eigener Erfahrung, wie sich das juristisch tatsächlich verhält bzw. kennt jemanden, der das wissen könnte???? Bin für Tipps dankbar.
Grüße Elke


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21.10.2008 23:04
#5
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Hi Elke,

lass dir von der Fahrschule alle Unterlagen geben, die Sohnemann ausfüllen muss, wenn er den Lkw-Führerschein machen will - ALLE. Sieh sie sorgfältig durch, ob dort gefragt wird, ob und ggf. welche Medikamente regelmäßig eingenommen werden.

Wenn du in der Fahrschule fragst, ob die Einnahme von MPH ein Hindernis beim Erwerb des Lkw-Führerscheins ist, guckt dich der Fahrlehrer mit großen Augen an und fragt: Hääääääää? - oder Sohnemann muss sich eine neue Fahrschule suchen.

Ach ja, wenn du wissen willst, "wie sich das juristisch tatsächlich verhält", dann frag einen Rechtsanwalt. Alles andere ist unerlaubte Rechtsberatung.

Viele Grüße
Susanne


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22.10.2008 19:21
#6
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Oh weia....dann müssen alle die MPH nehmen nun ihren Führerschein abgeben.....grins


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