Neurologe/Medikamente/Fazit Erwachsene haben kein ADHS,Kind =unerzogen

05.05.2009 17:22
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#1
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Hallo miteinander ,

soviel zum Besuch beim Neurologen,laut ihm kann man Erwachsene nicht behandeln und die Kinder sind "nur" schlecht erzogen

Soviel zum Thema,und die Psychopharmaka ,die ich bekommen habe,da hätte ich wohl was falsch verstanden, er sagte dann was von psychatrischen Erkrankung aber alles sehr ungena,muß dazu sagen ,die Spannungskopfschmerzen sind dadurch tatsächlich fast ganz weggegangen.jetzt soll ich erst mal das Fluanxol wegglasse,jetzt hoffe ich das ich es ohne Medis schaffe.Bei dem was er sagte wollte ich auch gar nichts mehr hören ,es war einfach nur bla,bla ,bla

Und er müsse mir sagen ,bei Erwachsenen gibt es kein ADHS und behandeln kann man es auch nicht,bei Kindern die Schiene ,das Eltern nicht fdähig sind ihre Kinder zu erziehen. grmmpf,grummel...
Bei dieser Einstellung ,sah ich keinen Sinn noch weiter zu diskutieren,bin entsetzt über die Einstellung und das von einem Arzt,eine Einstellung wie aus grauer Vorzeit

Werde mal im GK fragen ob es einen kompetenteren Arzt im Umkreis gibt bzw hoffe das ich erst mal keinen Neurologen brauche.

Grüßle Biene


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05.05.2009 19:44
#2
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Hi Biene,

genau DAS ist der Unterschied zwischen einem Psychiater und einem Neurologen.

Ein Neurologe muss sich mit ADS nicht auskennen, das fällt nicht in sein Fachgebiet. Ein Psychiater allerdings sollte sich schon damit auskennen (nicht alle, aber immer mehr).

Viele Grüße
Susanne


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05.05.2009 19:45
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#3
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Hallo Biene,
da haben wir mal wieder das typische Vorurteil, mit dem wir immer wieder kämpfen, gell........

Mach Dir nichts daraus, das bekommen wir auch immer wieder mal zu hören, von ganz Gescheiten, die schon überhaupt keine Ahnung haben.
LG
Alexandermaus


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06.05.2009 10:09
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#4
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Hi zusammen,

tja ,leider ist er beides Neurologe und Psychiater,hätte mich halt gefreut wenn einigermaßen ein Verständnis da gewesen wäre.
Durch die empfohlenen Bücher und was ich im Gk gehört und im Forum gelesen habe,gibt es fast keinen Zweifel daran ,das ich selbst auch ADHS habe,es geht mir im Prinzip auch nicht um die Diagnose.Sondern ich merke wie ich vieles verdrängt habe und jetzt unser Sohn mir einen Spiegel vorhält.was für beide Seiten oft unschöne Situationen mit sich bringt.

Ich habe auch ssehrr lange gebraucht eine Beziehung zu unserem Sohn aufzubauen,nach der Geburt habe ich ihn gleich meinem Mann in die hHand gedrückt unbewußt habe ich ihn von mir wo es ging ferngehalten.Bis mir jetzt bewußt wurde das ich es fast unerträglich empfand durch den Sohn nochmal mit allem konfrontiert zu sein,was oft sehr schmerzlich ist/war.
Deshalb denke ich ,das es wichtig ist ,das ich mit meiner Vergangenheit und Gegenwart Frieden schließe um unseren Sohn so unterstützen zu können wie er es braucht.

Wie ging es denn euch damit,als ihr bemerkt habt ,das nicht nur euer Kind davon betroffen ist sondern ihr selbst,was hat euch geholfen auch selbst und nicht nur dem Kind
Wenn ich mich überfordert fühle neige ich zu Ausrastern,was mir sofort leid tut,ich weiß ja das es Sohn nicht gut tut und trotzdem Passiert essEs tut mir dann so leid das unser Sohn dann unter mir leidet
Wie habt ihr es geschafft ,das die Ausraster weniger wurden,der Bär Balu scheint noch in weiter Ferne zu sein von Ruhe und Gelassenheit ganz zu schweigen.

Würde mich freuen über Erfahrungen von euch

Grüßle BIene


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08.05.2009 09:47
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#5
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Guten Morgen miteinander,

inzwischen kommen immer abenteuerliche meinungen auf,war bei einer Beratungsstelle (zum Glück ohne Sohn),die sich angeblich mit ADHS auskennt,ist gedacht als Unterstützung im Kindergarten und evtl auch für zu Hause, je nach Bedarf.

Es soll noch ein Gespräch ohne Sohn und stattfinden und dann mit Sohn und Mann um dann einen Plan aufzustellen ,wie man miteinander arbeitet.

Da meinte doch die Frau beim Erstgespräch ,ob unser Sohn überhaupt ADHS hat oder ob er retardiert ist
Unser Sohn hat keine verminderte Intelligenz,ich hatte ja alle Untersuchungsergebnisse dabei auch von der Frühförderstelle,mit Intelligenztest,ADHS test und allem drum und dran,da stand auch das er Teilleistungsschwächen hat,die haben aber nichts mit Retardierung zu tun!!!!!!! Wir brauchen Unterstützung und nicht das alles in Frage gestellt wird.Sich ständig erklären zumüssen kostet zuviel Kraft.

Jetzt sind wir verunsichert ,ob wir überhaupt da mit unserem Sohn hingehen oder ob ich da nur überempfindlich reagiereoder ob wir die Beratung erst mal zurückstellen und abwarten ob das Elterntraining,das voraussichtlich im Herbst stattfindet ausreicht.

Verunsicherte Grüße von Biene


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09.05.2009 00:11
#6
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Hi Biene,

geh erst mal zum Elterntraining. Solltest du dann immer noch eine Beratungsstelle aufsuchen wollen, kannst du auf jeden Fall besser mit Kritik umgehen und hast auch die passenden Antworten auf die ewige Infragestellerei.

Viele Grüße
Susanne


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09.05.2009 11:21
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#7
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Hi Susanne,

mit der Beratungsstelle lief schon bevor ich das Forum und den GK kennen gelernt habe bzw standen dort auf der Warteliste deshalb bin ich da mal hin.

Wir warten jetzt lieber auf das Elterntraining,das wird in dem Zentrum stattfinden wo auch die empfohlenen Bücher von dieser Psychologin sind.Da sind wir sehr zufrieden ,da geht es dann in eine Richtung .

Habe auch Rücksprache mit Kindergarten gehalten,da besteht momentan kein Handlungsbedarf"freu" "aufatmen",selbst meinem Mann fällt auf ,das Sohn sich positiv sich am verändern ist.Es gibt inzwischen auch gute Tage und nicht nur Streßtage

da haben viel auch die Tips hier im Forum dazu beigetragen,die eigenen Gedanken sortiert zu bekommen und das Verhalten Sohn gegenüber zu überprüfen.

Ich bin so froh aus der Negativspirale heraus zu sein,kann mich über Sohn richtig freuen.Sonst waren eher Gedanken hoffentlich ist er bald erwachsen und zieht aus.
Das Forum macht mir Mut und Hoffnung das manches zwar nicht einfacher wird,aber es viele gibt die einen verstehen können und es immer wieder weiter geht !!!!!!

Ein schönes Muttertagswochenende wünscht Biene



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21.05.2009 12:28
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#8
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Hallo Biene,
ich weiß zwar nicht wo Du wohnst, aber ich habe mich gerade, auch von Berufswegen, über ADHS und Erwachsene kundig gemacht.
Hier gibt es ein paar wirklich gute Adressen und es gibt mittlerweile sogar ADHS Ambulanzen für Erwachsene an einer mir bekannten Uniklinik. Gleichzeitig gibt es einen ganzen Uni-Verbund, der zu diesem Thema forscht, ich habe eienen entsprechenden Vortrag in einer psychiatrischen Klinik gehört.
Hier ist ADHS im Erwachsenenalter durchaus ein Thema, auch Therapiemöglichkeit wurde angesprochen.
Ich weiß nicht, ob dies hier benannt werden darf, Du kannst mir aber eine private Mail schicken, wenn Du gerne nähere Infos hättest.
Liebe Grüße und schöne Ferien an alle
Sabine


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22.05.2009 09:32
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#9
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Hi Sabine ,

Infos sind immer gut
mir geht es jetzt ohne das Fluanxol immer noch gut,sogar besser,bin lange nicht mehr so antriebslos,das war echt ätzend so gar nichts auf die Reihe zu bekommen.Der Tatendrang kehrt zurück .Bis jetzt habe ich auch keine Spannungskopfschmerzen "freu"

Ich merke es tut sehr gut ,endlich zu wissen in welche Richtung man gehen muß,das hat schon sehr viel Erleichterung gebracht.
Natürlich gibt es auch Tage ,die geprägt sind von Frust ,Schmerz, Trauer, Wut,doch es ist ein großer Unterschied,wenn man weiß es gibt Hilfe und Wege ,wie damit umzugehen.

So freuen wir uns schon auf das Elterntraining im Herbst,da wird es sich dann zeigen,ob es sinnvoll ist selbst getestet zu werden oder ob GK, Forum, Bücher (lese gerade eins speziell für Frauen mit ADS/ADHS)
ausreichen im Alltag klar zu kommen.

Übrigens komme aus dem schönen Remstal einem Weinort ca 25 km vor Stuttgart.

Grüßle Biene


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