Klinikaufenthalt

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16.07.2009 07:59
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#11
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Hallo ernieundbert!

Mein sohn ist 11 er wird im November 12.Ich hatte die gleiche Problematik mit dem geteilten Sorgerecht .....seit letzte Woche Freitag habe ich zum Glück das alleinige Sorgerecht ,der Vater hat mir nur Steine im Weg gelegt sich gar nicht um die Kinder gekümmert und wollte das die Kinder in eine Pflegefamilie kommen ,dann würde er sich um die Kinder kümmeren bei mir hätten sie es nicht gut

Angststörungen hat meiner nicht nur ein ganz geringes Selbstbewustsein...er kann nichts ist für alles zu doof usw.kennste ja bestimmt selber zu genüge.Er ist sehr schnell auf 100 agressiv ohne ende .Das mein neuer Lebensgefährte Angst um mich und meiner Tochter hat

Im Februar mussten wir meinen Sohn zwangseinweisen lassen ,da wollte er gar nicht mehr Leben ...das war ein ganz schwerer Schritt ,er wurde von der Polizei abgeholt zur Wache ...dort von einem Arzt untersucht und befragt .....dann muste noch einer vom Ordnungsamt kommen da es Wochenende war und dann mit Rettungswagen zur Klinik

Dort war er dann zur Stabelesierung 4Wochen ,dann haben wir ihn auf die Warteliste setzen lassen und jetzt ist er wieder Stationär dort seit 7 Wochen und Morgen habe ich den nächsten Termin beim Arzt mal schauen ob er bald noch Hause darf....noch haben wir Ferien.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und das Dir die guten Freunde immer beistehen....wenn du noch Fragen hast dann melde Dich ruhig ,manchmal tut es gut einfach mal alles aufzuschreiben!

Gruß Gabi


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16.07.2009 08:20
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#12
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Hallo ernieundbert,
tja wie geht man damit um? Ich würde sagen schlaflose Nächte. Allerdings, und das muß nicht auf alle zutreffen, höre ich immer öfter von verschiedenen Seiten, daß gerade in der Pubertät - er ist 14 - die Äußerung mit Selbstmord und auch Ritzen scheinbar (was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann!!!) cool sein soll. Gerade die Freundin meines Sohnes hat so ein Ding losgelassen, woraufhin sie jetzt auch eine Therapie macht. Diese Therapeutin sagt nun auch, es hätte keine Gefahr bestanden, es war wohl nur eine blöde Idee.
Ich muß dazu sagen, mein Sohn hat nicht vorher darüber gesprochen, was für uns dann natürlich ein Schock war. Momentan setzt er mich aber auch damit unter Druck, daß er mir, wenn er seinen Willen nicht bekommt, sich wieder ritzt. Mittlerweile lasse ich mich aber nicht mehr damit erpressen. Es ist furchtbar schwierig, daraus zu erkennen, meint er es Ernst, hat er psychische Probelme oder ist es nur ein Druckmittel.... Daraus resultieren dann schlaflose Nächte und ein besch.... Gefühl. Er geht zu einem Psychotherapeuten und ich hoffe, er kann ihm mehr entlocken als ich und wir können dann entsprechend handeln.

Mehr kann ich leider nicht helfen...

Eine zur Zeit traurige und verzweifelte
Alexandermaus


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20.07.2009 05:57
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#13
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Hallo Gabi,

was hat denn dein Sohn an Therapien bisher bekommen – was hast Du ausprobiert? Woher kommen die Depressionen, auch aus heiterem Himmel oder hat es mit dem täglichen Negativfeedback zu tun, das er bekommt (in Schule, durch Freunde, weil er "anders" ist).

Das ist bei meinem Kind dann so, dass es sich depressiv unter der Decke verkriecht und weint und sagt, es sei besser, wenn der liebe Gott ihn wieder zu sich nehmen würde, er sei böse und schlecht und mache nichts richtig.

Habt Ihr Verstärkerplan, regelmäßigen Tagesablauf, etc.?

Bekommt er Medikamente?

Geht er auf die Regelschule und schafft er es gut dort?

Ich weiß, das sind viele Fragen, aber es interessiert mich wirklich sehr.

LG ernieundbert


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20.07.2009 06:00
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#14
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Hallo,

ich glaube, bei uns ist es so, dass mein Kind es eindeutig als Druckmittel einsetzt. Und dann dreht sich das mütterliche Gedankenkarussell erbarmungslos und auch ich kenne viele viele schlaflose Nächte.

Das sieht dann in etwa so aus:

Was? Ich darf nicht fernsehen? Na, dann klettern wir mal raus aufs Fensterbrett.
Was? Ich bekomme Computerverbot? Dann tu ich so als würde ich mich gegen eine Wand werfen....

Die Haltetherapie und Auszeiten mit in die Küche hocken und ignorieren hat sich hier bewährt.

Und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, aber das ist leichter gesagt als getan.


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21.07.2009 07:14
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#15
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Hallo Ernieundbert!

Also ich habe selbst an einem Elterntraining teilgenommen.Und mein sohn hat an einer Sozialkopetenzgruppe teilgenommen ,Gesprächstherapie.Entspannungsgruppe.(alles ambulant)

Jetzt in der Klinik bekommt er Reittherapie,Dramatherapie (er kann nicht so gut erklären was ich mir darunter vorstellen muss
Und wir wurden als Familie beim Umgang miteinander gefilmt (keine ahnung wie man das nennt in Fachkreisen)

Die Depressionen sind bei uns eine Erbliche Vorbelastung (Opa und Onkel haben sich das Leben genommen)und natürlich auch das Tägliche Negativfeedback was er mtbekommt.

Er wird erst wütend dann droht er aus verzweiflung damit sich was anzutun

Wir arbeiten mit Verstärkerplänen und haben natürlich einen regelmäßigen Tagesablauf.....

Er bekommt Medikamente Ritalin LA 30mg und Risperdion 0,5 mg .

Er geht noch auf einer Regelschule Realschule 5.Klasse ,aber in der letzten Ferienwoche wird entschieden ob er dort bleiben kann und in der 6. kommt oder in die 5. oder halt auf eine E-Schule

So ich glaube ich habe jetzt alle deine Fragen beantwortet ,wenn noch welche da sind dann melde dich einfach...

Lieben Gruß

Gabi


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