Besuch beim Doc

13.01.2010 14:59
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#1
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Hallo Leute,
hatten gestern einen Doc Termin zur Besprechung nach der Kur(diese ist im Juli 09 gewesen).
Erst mal vorab, wir haben unsere Mittlere jetzt nach meinem Bauchgefühl vom Gym auf die Real getan, was sich in den letzten (ersten) Tagen gut bewährt hat. Mir war es einfach wichtig, diesen Schuldruck von ihr weg zu nehmen, damit ihre Grundstimmung wieder etwas positiver wird. Noch hat das bestens geklappt.
Jetzt waren wir gestern beim Doc und der hat Bedenken eingeworfen wegen unserer Kleinen (ADHS auf emotionaler Ebene). Sie wäre jetzt wieder in direkter Konkurrenz mit der Mittleren und dieser vollkommen unterlegen. Wir haben bereits gemerkt, dass die Kleine in der Zeit als Samira bei unseren Schwiegereltern gewohnt hat und wir dann die Entscheidung trafen, dass sie auch auf die Real soll,noch weinerlicher wurde und unheimlich viel Aufmerksamkeit von uns brauchte (was wir ihr ja auch geben konnten, da eine weniger in der Familie) aber ich wäre nicht auf die Idee gekommen, dass sie das emotional so belastet, dass dies evtl. Schwierigkeiten geben könnte. Der Doc hat uns dann vorgeschlagen, wir sollten uns evtl. Gedanken machen, sie auf ein Internat zu geben, dass auf ADHS spezialisiert wäre(ist bei uns in näherer Umgebung) damit die Kleine wieder ihre freie Bahn bekommt, die so super lief. Nachdem die Mittlere sehr familiär ist und wir erst einen so großen Schritt hinter uns haben, sind wir uns einig geworden, die Beiden gut zu beobachten und evtl. die Mittlere zu motivieren wieder auf ein Gym gehen zu können, (falls ihre Noten überhaupt so gut sind) diese mit Internatsanschluss. Was glaubt Ihr wohl, was prompt heute passiert ist? Meine Kleine hatte heute Mathe Schulaufgabe, auf die wir uns wirklich gut vorbereitet hatten und heute morgen war mal wieder Chaos bei der Mittleren angesagt. Dadurch hat die Kleine sich wieder so ablenken lassen, dass sie vergaß Ihre Tablette zu nehmen und (nach Ihrem Gefühl) die Schulaufgabe Sch... gelaufen ist (was ja noch nicht raus ist). Auf jeden Fall habe ich mich heute mittag, als ich das mit der Tablette gesehen habe und als meine mittlere von der Schule kam und mir berichtete, dass die Kleine ihr bereits gesagt habe es lief sch...und als mir der heutige Morgen wieder in den Sinn kam, sowas von grün und blau geärgert, dass ich am liebsten den nächst Besten an die Wand geknallt hätte. (Gott sei Dank war niemand da, ich hatte die Mittlere vorher hinausgeschickt). Das war wieder eine solche Situation, in der ich nicht weiß, wohin mit meinen Gefühlen und wie reagieren, ohne dass ich jemanden zu Unrecht weh tue. Na ja, wir lernen aus jeder neuen Situation ein kleines Stückchen mehr.

Samy


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13.01.2010 18:17
#2
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Zitat von Samy
Auf jeden Fall habe ich mich heute mittag, als ich das mit der Tablette gesehen habe und als meine mittlere von der Schule kam und mir berichtete, dass die Kleine ihr bereits gesagt habe es lief sch...und als mir der heutige Morgen wieder in den Sinn kam, sowas von grün und blau geärgert, dass ich am liebsten den nächst Besten an die Wand geknallt hätte.



Liebe Samy,

ich kann dich gut verstehen, denn auch ich kämpfe mit drei ADS-Kindern, und wenn der eine mal einigermaßen in der Spur ist, dann spinnt der andere, jeder beeinflusst und nervt den anderen, und man steht dazwischen im Chaos und hat das Gefühl, man bräuchte wahlweise eine Peitsche oder man müsse gaaaanz schnell abhauen . Oft genug wünsche ich mir, ich hätte nur ein Kind und müßte nicht immer noch das ganze Geschwisterproblem mit lösen, denn perfekt geht das nie.

Hier sind einige Eltern mit dieser Problematik, vielleicht meldet sich noch jemand.

Ich würde aber trotzdem ein Kind, das eigentlich gar nicht möchte, nicht auf ein Internat geben, "nur" weil das Geschwisterkind darunter leidet. Wir haben das mit Junior ganz extrem, er ist ein schlimmer Spinner, aber ich sage den anderen immer, das IST einfach so, das ist unser aller Schicksal, wir MÜSSEN damit leben.

Mir fällt etwas anderes auf bei deinem Posting, inhaltlich und anhand des Schreibstils: Wir ADS-Eltern MÜSSEN der Coach für unsere Kinder sein ! Das lernt man im Elterntraining, danach aber jahrelang immer weiter. Ob man es richtig perfekt schafft ? Keine Ahnung.... Aaaaaber dazu gehört auch, dass man sein eigenes ADS erkennt, annimmt, therapieren läßt und/oder sich entsprechend einarbeitet in das Thema. Eine impulsive Chaosmutter mit mehreren Chaoskindern KANN morgens nicht einfach so als der Fels in der Brandung ein guter Coach sein.

Glaub mir, ich habe wirklich jaaaahrelang sehr hart daran gearbeitet, dass solche Situationen (vergessene Tabletten, zu spät aufstehen usw.) möglichst nicht mehr vorkommen, denn ich bin ja selbst so..... und wenn meine Brut morgens endlich verteilt ist (ich muss sie teilweise fahren), dann sacke ich danach erst mal schweißgebadet bei einer Tasse Kaffee zusammen.

Liebe Grüße,
Mandelkern


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14.01.2010 11:31
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#3
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Hallo,

ich bin hier unregelmäßiger Besucher und Schreiber und musste eben beim Lesen von

"... und wenn meine Brut morgens endlich verteilt ist (ich muss sie teilweise fahren), dann sacke ich danach erst mal schweißgebadet bei einer Tasse Kaffee zusammen." (Ich check das mit den Zitaten nicht)


herzhaft lachen, weil es mir oft genau so geht. Allerdings bin ich dann bei der Arbeit, aber das macht mir wesentlich weniger Stress als die Kinder (Sohn, 10, ADHS, sehr impulsiv und Tochter, 5, macht eigentlich einen "normalen" Eindruck).

Ich hatte heute morgen auch schon Stress mit Sohnemann, der wie immer zu spät aus dem Bett kommt und sich dann an Nebenkriegsschauplätzen (vor dem Spiegel: "Meine Haare sehen so sch... aus, so kann ich nicht in die Schule") aufhält. Er kann sich dann da so reinsteigern, dass nichts mehr weiterhilft und ich ihn nur noch schimpfend weiter antreiben kann, damit er rechtzeitig aus dem Haus kommt. Dabei steigere ich mich dann in meine Impulsivität rein und es ist alles zu spät. Allerdings kann man eben morgens wegen des Zeitdrucks nicht mit Gelassenheit reagieren und warten bis er sich wieder einkriegt, sonst kommen alle zu spät.

Zum Thema Tabletten vergessen, habe ich ihm einmal eine Tagesdosis für diesen Fall in den Schulranzen gepackt. Allerdings hat er dann beim letzten Mal behauptet, er hätte die Tabletten nicht gefunden. Also das hat auch nicht (wegen ADHS) funktioniert. Weil, wenn man den Schulranzen aufmacht und das Gewünschte sich dann nicht von selbst zeigt, dann ist es auch nicht da.

Ich ärgere mich dann immer über meine eigenen Unzulänglichkeiten, dass ich z.B. auf die Einnahme der Tabletten zu achten vergessen habe oder mal wieder ausgerastet bin. Andererseits sind die Siuationen, in die man da oft kommt, auch oft so ausweglos, egal was man macht, die Eskalation lässt sich nicht vermeiden. Da hat mir persönlich das Elterntraining auch nur bedingt weitergeholfen.

LG
Cleo


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14.01.2010 11:51
#4
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Liebe Cleo,

schön, dass du lachen konntest, ohne lachen würden wir alle doch durchdrehen, oder ?

Ich hätte da aber doch noch einen klitzekleinen Einspruch. Du schreibst, das Elterntraining habe nur bedingt geholfen. Kann ich verstehen, deine Kinder sind noch jünger, demnach kannst du eigentlich noch nicht soooo lange im Thema sein. Es wird nämlich die nächsten Jahre durchaus noch komplizierter mit dem Coaching, ich sag nur mal die Stichworte "verschiedene Stundenpläne, verschiedene Schulen", usw.

Das hier zum Beispiel:

"Ich hatte heute morgen auch schon Stress mit Sohnemann, der wie immer zu spät aus dem Bett kommt und sich dann an Nebenkriegsschauplätzen (vor dem Spiegel: "Meine Haare sehen so sch... aus, so kann ich nicht in die Schule") aufhält. Er kann sich dann da so reinsteigern, dass nichts mehr weiterhilft und ich ihn nur noch schimpfend weiter antreiben kann, damit er rechtzeitig aus dem Haus kommt. Dabei steigere ich mich dann in meine Impulsivität rein und es ist alles zu spät. Allerdings kann man eben morgens wegen des Zeitdrucks nicht mit Gelassenheit reagieren und warten bis er sich wieder einkriegt, sonst kommen alle zu spät."

ist vollkommen typisch, kennt wohl jeder hier. "Normalos" erwähnen da ja gerne, dass es ihnen mit ihren ganz "normalen" Kindern auch so gehe, aber ich wette, die haben keine Vorstellung davon, WIE heftig sich die falsch empfundene Frisur bei einem ADS'ler auswirken kann !

Natürlich hat man das Gefühl, man "könne" gar nicht gelassen bleiben, denn man steht ja unter Zeitdruck. Das ist hier auch so, ich kann nicht zulassen, dass Tochter 1 den Bus verpasst, weil Tochter 2 die Krise hat, beide muss ich zur Bushaltestelle begleiten, und jede Minute ist wichtig, weil ich zehn Minuten später Junior zur Schule fahren muss. Eines hängt am anderen, wehe, das System klappt nicht .

Aber gerade deshalb MÜSSEN wir gelassen bleiben ! Um mal meine Mitteltochter zu zitieren: "Je mehr du mich anschreist, desto langsamer werde ich, denn ich KANN dann gleich gar nicht mehr weitermachen!". Was sich bockig anhört, ist einfach Fakt. Wir müssen also Lösungen finden, aus dieser Spirale rauszukommen. Je mehr wir Mütter mit am Rad drehen, desto mehr eskaliert alles.

Da ist der Anfang ein Elterntraining, aber das ist "nur" der "Schubser", denn danach arbeitet man lebenslang (okay, vielleicht auch nur, bis die Kinder groß sind ) daran, gelassen zu bleiben - oder zumindest gelassen zu wirken.

Ich habe schon ältere Kinder als du, das meinte ich oben mit dem "im Thema" sein, denn ich hatte (wie einige andere hier) ein paar Jahre mehr Zeit zum Üben. Man kann leider (!!!!) bei dem ganzen Überleben mit ADS nur in langen Zeiträumen denken, das ist leider so, zumindest meiner Erfahrung nach. Rechtzeitiges Aufstehen, das Einnehmen der Medis (das überwache ich bei Junior (9) wie ein Feldwebel, ich stehe daneben, sonst vergißt er, die Tablette zu nehmen), Kontrolle der Schulsachen, lauter so nerviger Kram, das alles kann und muss man (leider) einüben, und zwar immer und immer wieder.

Übrigens schreie auch ich manchmal morgens noch, aber eher selten. (Dafür schreie ich abends gegen Mitternacht, aber das ist eine andere Geschichte). Innerlich sieht es ganz anders aus, und wenn dann noch der "falsche" Kunde anruft, dann geht gar nichts mehr . Ich bin nur im Laufe der Jahre eine gute Schauspielerin geworden. Der Preis waren tiefe Falten, Augenringe und graue Haare - dabei sind meine Kinder noch laaaaange nicht erwachsen .

Viele Grüße,
Mandelkern


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14.01.2010 13:32
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#5
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Hallo Mandelkern,

ich stimme dir zu, dass das natürlich viiiiel Verbesserungsspielraum ist. Andererseits bin ich so gar nicht der Schauspielertyp und deshalb fällt mir das entsprechend schwer. Junior ist dann später auch meist einsichtig und wenn ich ihn zu sehr angeschrien habe, entschuldige ich mich auch. Das macht ihn dann immer verlegen, ist aber auch gut für ihn, damit er merkt, dass nicht nur er Fehler macht.

Was für mich auch nach 2 - 3 Jahren intensiverer Auseinandersetzung mit dem Thema immer noch schwierig ist, ist das Auseinanderhalten von ADHS-bedingtem Verhalten und normaler Bockigkeit oder "absichtlich blöd anstellen". Ich weiß nicht wie das bei anderen ist, aber ich kann das bei Sohnemann kaum differenzieren. Genauso verhält es sich beim Coaching: Wieviel ist notwendig und wann wird es zu viel.

Nach eigenen Erfahrungen und was ich so lese ist es ja so, dass eben auch jedes ADHS-Kind anders ist und was dem einen gut tut, ist für den anderen eben nicht möglich. Z. B. habe ich mit meinem Sohn die Erfahrung gemacht, dass ganz feste Zeitstrukturen bei ihm nicht funktionieren. Natürlich kann er nicht komplett selbst entscheiden, wann was zu machen ist, sonst wird es nie gemacht. Aber ich muss ihm doch relativ große Spielräume lassen, dann klappt es besser als mit strikten Vorgaben.

Das mit den Falten und den grauen Haaren stellt sich allerdings bei mir auch schon ein, weil es natürlich psychisch sehr anstrengend ist. Allerdings darf ich da nicht so laut jammern, weil es bei mir (bis jetzt) ja nur ein ADHS-Kind ist.

Daher auf in den Kampf und immer schön ein Tag nach dem anderen.
LG
Cleo

P.S. Wer außer mir muss auch morgens die Haare eines 10-Jährigen mit dem Gätteisen bearbeiten, dass das Kind aus dme Haus kann?


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14.01.2010 15:04
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#6
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Hallo Cleo,
auch ich aheb meinem 10-jährigen Sohn schon Morgens die Haare glätten müssen... Leider wurde es dabei ein paar mal seeehr heitß an den Ohren und wir konnten uns nach sehr langer Diskussion darauf einigen, die Haare kurz schneiden zu lassen, dann liene sie nämlich ganz gut. Allerding diskutiert er bei jedem Termin, an dem die haare nachgeschnitten werden müssen.... Tja, ist dann halt jedesmal wieder eine Veränderung, die stört. Auf Dauer weiß ich noch nicht, was die bessere Lösung ist.

Grüße
Alexandermaus


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15.01.2010 20:18
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#7
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also wenn ich Euch so beim Durchlesen verstehe, dann weiß ich zumindest, warum ich mit 40 schon fast ganz grau war. Also gut, es gibt ja gute Haartönungen. Was ich immer deutlicher erkenne, dass es wirklich deutlich an der Zeit liegt, ein Elterntraining zu besuchen. Wir haben erst wirklich seit ca. 1 1/2 Jahren etwas mit dem Thema ADS zu tun, obwohl wir viel versucht haben um auf die Problematik hinzuweisen (Kreisjugendring, Familientherapie, Maltherapie, Schulpsychologen, 100 Gespräche mit Lehrern ect.) aber irgendwie hat keiner uns weiterhelfen können, bis vor ca. 2 Jahren. Dann noch 1/2 Jahr bis zur Diagnostik und gleichzeitig die Gesprächskreise, aber irgendwie habe ich in den verschiedenen Situationen immer wieder das Gefühl, dass ich nicht wirklich richtig reagiere. Am schlimmsten finde ich es, wenn ich merke, dass die anderen falsch reagieren und ich nicht wirklich helfen kann bzw. auch nicht weiß wie.
Trotzdem bringen mich Eure Beiträge auch wieder zum Lachen, obwohl es meist die gleichen Situationen sind, die bei uns auch ablaufen (allerdings habe ich das Glätteisen bei meinen zwei ADSler nur zum vernichten der Läuse-Nissen hergenommen). Im Nachhinein betrachtet, sind manche Situationen auch wirklich zu komisch (vor allem für einen Außenstehenden) aber alleine die Vorstellung reicht schon aus um zu schmunzeln, auch wenn man weiß, dass das gar nicht komisch war und wieder ein graues Haar mehr auf dem Kopf wächst.
Wir werden natürlich nicht die Mittlere auf ein Internat tun, nur um die Kleine zu schützen, aber ich muss gestehen, dass es verlockend geklungen hat. Aber wir haben ja auch noch Zeit - wie schon jemand gesagt hat, wir Mütter müssen in Jahren rechnen. Das fällt mir noch besonderst schwer, dass man vieles erst nach geraumer Zeit erlangen kann. Aber ich bin ja lernfähig. Hat eigentlich noch jemand eine Idee, wie man den anderen nahen Angehörigen (Ehepartner, Eltern, Schwiegereltern) klar machen kann, dass die Reaktion eigentlich genau das Verkehrte war - eben auf sanfte Weise darauf hinweisen, dass man falsche Fehler macht? Irgendwie nehmen mir das immer alle Übel, ich bin wohl nicht die Beste im Verhalten aufzeigen (will ich eigentlich auch nicht sein, aber was bleibt mir übrig?).
Danke für Eure Beiträge, die sind wirklich aufmunternd und mutmachend für das nächste Chaos.

Samy


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16.01.2010 01:45
#8
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Hi Samy,

Zitat von Samy
Wir werden natürlich nicht die Mittlere auf ein Internat tun, nur um die Kleine zu schützen, aber ich muss gestehen, dass es verlockend geklungen hat.

Der Vorschlag eines Dritten, ein Kind in ein Internat zu geben, verliert recht plötzlich an Bezug zur Realität, wenn man sich mal zu den Kosten kundig macht. Denn selbst bei immensem Leidensdruck findet man nur selten einen, der die Kosten übernimmt.

Zitat von Samy
Hat eigentlich noch jemand eine Idee, wie man den anderen nahen Angehörigen (Ehepartner, Eltern, Schwiegereltern) klar machen kann, dass die Reaktion eigentlich genau das Verkehrte war - eben auf sanfte Weise darauf hinweisen, dass man falsche Fehler macht? Irgendwie nehmen mir das immer alle Übel ...

Man lernt unglaublich viel in einem "Elterntraining für Kinder und Jugendliche mit ADHS unter Berücksichtigung des selbstbetroffenen Elternteils" - DAS ist eins davon.

Viele Grüße
Susanne


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17.01.2010 22:22
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#9
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Hey Susanne,
das mit den Kosten, kann ich abschätzen (unsere Große war für 3 Monate auf einem Musikgymnasium) allerdings sind die wirklich nicht zu unterschätzen. Aber Du hast recht, das ist nicht wirklich ausschlaggebend. Ich wollte damit nur sagen, dass es auch sehr verlockend geklungen hat, auch wenn ich mir diese Gedanken sonst nicht erlaube.
Mittlerweile habt Ihr mich ganz schön neugierig auf diese Elterntrainings gemacht. Ich werde mich bei unserem nächsten Gesprächskreis gleich mal näher erkundigen. Ich habe im Moment sowieso das Gefühl, das ich ohne Training zu viel reagiere und mir damit noch mehr Streß mache als schon ist. Aber wie heißt es so schön:" Kommt Zeit, kommt Rat".
Und was habe ich bereits gelernt, wir müssen die Zeit mitwirken lassen, die ist die einzige, die ich nicht beeinflussen kann und die mir trotzdem hilft.

Samy


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