Hilfe für Sohnemann

05.02.2011 23:51
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#1
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Hallo bin neu hier. Es brennt mir eine Frage unter den Nägel.unser sohn ist 7 besucht die 2te Klasse der Grundschule und bekommt nach Medikenet 10mg nun Ritalin 20mg Ritalin retard. Er ist war schon immer schlank doch nun hat er 6 kg untergewicht, klagt oft über Bauchschmerzen und leidet ca alle 14 Tage an Erbrechen, muss ihn dann von der Schule abholen und den ganzen nächsten Tag bleibt er im Bett , will kaum oder gar nichts essen und schläft viel. Er ist sehr blass .Er ist momentan nicht belastbar , leicht reizbar und zeigt viel oppositionelles Verhalten. Sollte ich das Medikament absetzten?
Was würdet Ihr tun? Mache mir große Sorgen da er auch wieder einnäst und einkotet und die ist nicht organisch Bedingt,wurde schon abgeklärt. Sollte ich eine Psychologin einschalten? Wenn ja wer kennt da eine/einen in der Nähe von Karlsruhe? Bin gespannt auf Eure Antworten. Mache für heute schluss lese aber morgen früh weiter.Gute Nacht sagt Mamaigel


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06.02.2011 00:47
#2
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Hi Mamaigel,

hast du diese Problematik schon mal mit dem verordnenden Arzt besprochen? Vielleicht hilft ja schon ein Wechsel auf ein anderes Präparat. Ach, und eine Psychologin ist kein Arzt - und somit für Medikamente nicht der richtige Ansprechpartner.

Viele Grüße
Susanne


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06.02.2011 10:58
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#3
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Hallo Mamaigel!
Du solltest Dich unbedingt mit dem verschreibenden Arzt besprechen. Ruf Morgen gleich mal an.
Der Anfang der Medikation ist immer besonder schwer, das war bei uns auch so. Die Einstellung
ist richtig kompliziert und da muss sich Einer richtig gut auskennen.
Also, besprechen, evtl. nachkorrigieren und nicht aufgeben!

Ganz liebe Grüße!
Krümel


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07.02.2011 08:53
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#4
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Hallo Mamaigel,
das mit den Bauchschmerzen solltest Du auf jeden Fall mit einem Arzt besprechen, der sich auskennt, wie eben auch meine Vorrednerinnen geschrieben haben.

Bei meinem Hypie habe ich beobachtet, dass er (32 kilo bei 1,50 m)die Medies am besten verträgt, wenn er morgens etwas schön fettiges ißt. Nutellabrot (ruhig dick)oder Käsebrot mit viel Käse(!) oder Ei mit Speck oder Kuchen - eben das was da ist und was er mag.

Essen ist ein heikles und wichtiges Thema, weil durch die Medis der Appetit und das Hungergefühl verändert werden. Aber auch in diesem Bereich sind ADSler mit oder ohne Medis eine besondere Spezies. Vieles dazu kannst Du von anderen Eltern in einem Gesprächskreis erfahren, da gibt es echte Tipps.
Übrigends, mein Hypie war schon vor den Medis ein Spargel, seine Eltern übrigends in jüngeren Jahren auch.
Mach Dir um Untergewichtszahlen keinen Kopf - wichtig ist zuerst einmal die Einstellungsphase gut zu bewältigen.

Euch alles Gute.
clem

"Wenn du als Pinguin geboren wurdest, machen auch sieben Jahre Psychotherapie aus dir keine Giraffe."
Dr. E. von Hirschhausen


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07.02.2011 11:31
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#5
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Danke Susanne,den Rat mit der Psychologin meinte die Lehrerin meines Sohnes . Sie ist der Meinung das er keine Medis brauche sondern eine Psychotherepie. Habe mich heute morgen beim Kinderarzt gemeldet um nochmal mit den Medikamenten eine genauere Einstellung zu machen.Oder vielleicht ganz umstellen.

Hast du schon einmal gehört oder gelesen oder vielleicht selbst mal getestett es soll ein Programm geben das THOP heißt (Therapie für ADHS Kinder mit oppositionellem Therapieform müssen zumindest ein besser beide Elternteile mitarbeiten.
Liebe Grüße Igelmama


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07.02.2011 11:33
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#6
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Hallo Krümel vielen Dank für deine Antwort. Habe heute morgen gleich Kontakt aufgenommen. Liebe Grüße Mamaigel


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07.02.2011 11:36
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#7
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Hallo Clem danke für deine Info. Habe schon Nutella besorgt und bin gespannt ob es klappt.Schön zu Wissen das auch noch andere Gewichtsprobleme haben, die aber eigentlich keine sind ! Oder? vielen Dank.
Liebe Grüße Mamaigel


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07.02.2011 12:32
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#8
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Hallo Mamaigel,

Du hast eine PN von mir.

Gruß

lupa


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07.02.2011 13:14
avatar  Anyes
#9
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Zitat
....Rat mit der Psychologin meinte die Lehrerin meines Sohnes. Sie ist der Meinung das er keine Medis brauche sondern eine Psychotherepie.



meiner Meinung nach, braucht die Lehrerin erstmal ein bischen "Aufklärung" und ein Bischen "Literatur Zufluss".....
......schwieriger wird´s wenn sie eine ganz verbissene Gegnerin von ADHS ist.

In der Regel ist es aber so, dass die betroffenen Mütter viel mehr Ahnung haben als eine Lehrerin, die sich vielleicht leider mit der Sache noch gar nicht beschäftigt hat.

Ich würde an Deiner Stelle nur an den Rat des behandelnden Arztes geben. Klar kann eine Psychotherapie auch von Vorteil sein, aber das musst doch der Arzt erwägen.

Mein Sohn verträgt die Medis leider auch nur bedingt und wir haben seeehr viel Probiererei hinter uns mit dem Ergebnis, dass er nur normales Ritalin und das noch nur bis 10 mg am Tag verträgt. Retardpreparate gehen gar nicht.
Das was Du beschreibst erinnert mich an Reaktionen meines Sohnes in der Anfangsphase, als er Überdosiert war weil der damaliger Arzt der Mainung war: alle Kinder nehmen 20 mg, dann musst es mein Sohn auch nehmen.

Es kann nicht früh genug darauf hingewiesen werden, daß man die Kinder nur dann vernünftig erziehen kann, wenn man zuvor die Lehrer vernünftig erzieht.
Erich Kästner


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07.02.2011 13:55
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#10
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hEY DANKE deine Antwort bestärkt mich nochmal die genaue Dosis und welches Medikament zu überprüfen. Ich fühle mich schrecklich wenn mein Sohn sich so quält. Also packen wir es an.
Mamaigel


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