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Dieses Thema hat 13 Antworten
und wurde 2.241 mal aufgerufen
 Diagnostik, Therapie, Medikation
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SusanneG Offline



Beiträge: 9.347

25.04.2013 20:48
#11 RE: ich verzweifel langsam... Antworten

Zitat von Hanna im Beitrag #10
... konnte mich entscheiden zwischen retalin und medikenet... Sie hat mir aber gesagt ritalin wäre besser weil es bei medikenet wohl diesen rebourn Effekt sehr stark hat. ... Lesen tut man ja nicht so gute Sachen von ritalin...

Hi Hanna,

der Rebound ist bei jedem Menschen und bei jeder Dosierung anders. Hast du denn sofort wirkende kleine Tabletten bekommen? Oder Ritalin SR, also Kapseln?

Die guten oder weniger guten Sachen, die man so liest, werden immer auf Ritalin bezogen, weil das am bekanntesten ist. Doch es geht um den Wirkstoff Methylphenidat, und der ist auch in Medikinet oder Equasym oderoderoder ... drin.

Viele Grüße
Susanne

LÄCHELN! Morgen wird noch schlimmer!

Hanna ( gelöscht )
Beiträge:

01.05.2013 10:50
#12 RE: ich verzweifel langsam... Antworten

Guten morgen Susanne

nein wir haben retalin la 20 mg...sind kapseln..aber irgendwie keine Wirkung...
Es ist langsam zum ausflippen...bis Dienstag soll ich sie weiter geben dann mich nochmal telefonisch beim Psychologen melden...
Es kommt mir langsam so vor als müsste mein Sohn als Versuchs kannikel hin halten...
Ich versteh nur nicht auch wenn die Tabletten ne weile brauchen eh dieser Spiegel aufgebaut ist müsste Mann doch wenigstens Ne kleine Wirkung sehen oder?
Ach man ey...
Naja auf jeden Fall noch nen schönen Feiertag

FaVe Offline



Beiträge: 1.009

01.05.2013 11:49
#13 RE: ich verzweifel langsam... Antworten

Hallo Hanna!

Ritalin LA 20 mg heißt, dass in zwei Etappen jeweils 10mg MPH freigesetzt werden: es kann schon sein, dass diese Dosis bei deinem Sohn nicht wirksam genug ist.
Leider geht die Einstelllung auf die Medis aber nicht ohne ausprobieren: bei manchen Kindern hilft schon eine kleinere Dosis, bei manchen muss sie eben höher sein: wir alle hier haben uns durch Versuche langsam heran getastet. Dein Sohn ist kein Versuchskanninchen, das geht nicht anders.

Bei uns war das auch so: Anfang mit einer niedrigen Dosis, eine Woche beobachten, Telefonat mit dem Arzt, Dosiserhöhung, wieder beobachten, ..... nach mehreren Schritten waren wir zu Hause ganz zufrieden, aber in der Schule war die Konzentration immer naoch nicht gleichmäßig, also nochmal Dosis ändern.

Ich schreibe es ja echt ungern, um dich nicht nochmehr zu frustirren, aber wenn die Kinder wachsen, kann es sein, dass man die Dosis wieder verändern muss, oder evtl. sogar mal das Medikament wechselt, dann muss man wieder ausprobieren

Ihr gebt die Medis jetzt erst seit wenigen Tagen, und am ersten gab es doch kleine Lichtblicke: nicht verzweifeln.

Bei Ritalin wird übrigens kein Spiegel aufgebaut: der Wirkstoff wird vom Körper aufgenommen, entfaltet seine Wirkung, das dauert je nach Kind und Art des Medis ca 20 - 60 Minuten. Ganz laienhaft ausgedrückt, es geht eher wie beim Fieberzäpfchen: nach einer gewissen Zeit ist die Wirkung rum. Wenn ich mich gerade richtig erinnere, ist es dann eigentlich auch nicht mehr nachweißbar und wird abgebaut/ ausgeschieden. Bitte berichtigt mich, wenn ich hhier irre.

Es gibt Medis, die über einen gewissen Zeitraum einen Spiegel aufbauen um zu wirken, das trifft aber weder auf Ritalin noch Medikinet zu.

Bitte, einfach noch ein bißchen Geduld, Kind genau beobachten, evtl. sogar ein Tagebuch schreiben: mit Uhrzeiten etc, und Eindrücke dem Arzt, Psychologen schildern.

Ich weiß, gerade Geduld haben ist in eurer Situation schwierig: unsere Einstellung zu Medikamente ist, dass da eine Wirkung sein muss.

Grüße
FaVe

Wahnsinn ist erblich,
.... man kann ihn von seinen Kindern bekommen

ferrano Offline



Beiträge: 598

01.05.2013 18:16
#14 RE: ich verzweifel langsam... Antworten

Hallo,

ich wollte dir /Euch auch nur raten Geduld zu haben und nicht so schnell aufzugeben. Vielleicht ist die Trägersubstanz von Ritalin LA, also eine Substanz mit der das Medikament MPH in den Körper gebracht wird- hier weiß nicht Maisstärke oder andere auch nicht optimal für Junior. Logisch erscheint auch, dass die Dosis zu niedrig ist ...

Wir sind dann auch irgendwann von 5 mg bis 10 mg bis 20 mg zu 30 mg gekommen. Haben also eine relativ hohe Dosierung, die funktioniert aber ganz gut. Er verträgt das insgesamt ganz gut. Er nimmt es schon fast 5 Jahre.
Er konnte dadurch die Schule schaffen und sein Verhalten ist einigermaßen gesellschaftsfähig, sofern man das von einem pubertierenden ADHS ler sagen kann.

Ich will damit nur sagen, es lohnt sich wirklich nach der passenden Dosis zu suchen und wirklich nicht zu schnell aufzugeben. Es gibt ja nicht umsonst verschiedene Präparate, die Verträglichkeit ist sehr verschieden und die Dosis muss auch erstmal passen.

also viel Erfolg !

LG
Uli

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