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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 1.001 mal aufgerufen
 ADHS Selbsthilfe für Eltern - 2007, 2006, 2005
h.matata Offline



Beiträge: 537

08.09.2006 14:47
mobbing und/oder deprivation??? Antworten

so ihr lieben..mal ne etwas eigenwillige frage.

these:
ein kind, im grundschulalter, wird in der schule über 5 monate von lehrer und mitschüler gemobbt.
kann es sein das dieses kind (adhs) ein verhalten an den tag legt das auf soziale und oder emotionale deprivation schließen lässt,wenn der in diesem fall untersuchende psychologe nicht weis oder ignoriert das es dieses mobbing gab?
hab mal im web gesurft...bin aber entweder zu dusselig zum suchen oder es gibt nichts darüber.
moni

der sinn des lebens? atmen das man nicht erstickt..*g*

ailixia ( gelöscht )
Beiträge:

08.09.2006 20:33
#2 RE: mobbing und/oder deprivation??? Antworten

Hallo Moni!
Da ich im Internet etwas gefunden habe,womit es mit Hospitalismus in Verbindung gebracht wurde.
Schicke ich dir mal eine private Mail.
Wir haben in meiner Außbildung über Hospitalismus gesprochen ,
deswegen würde ich deine Frage mal mit ja beantworten.
Bis bald,Ailixia!

SusanneG Online



Beiträge: 9.356

08.09.2006 23:38
#3 RE: mobbing und/oder deprivation??? Antworten

Hi Moni,

deine "etwas eigenwillige" Frage ist für mich sowas wie 'ne Textaufgabe in Mathe. Aufgrund meiner Dyskalkulie ist mein Antwortversuch daher von vornherein zum Scheitern verurteilt - ich versuchs aber trotzdem mal und nehme die Herausforderung an *gg*.

Vermutlich kann es schon sein, dass ein Kind aufgrund von Mobbing ein Verhalten zeigt, das auf Deprivation schließen lässt. Um hier therapieren zu können, sollte der Psychologe schon genauestens hinterfragen, woher das wohl kommt - umso mehr, falls er (wie ich befürchte) "bloß" begutachtet. Im Zusammenhang mit ADS würde ich das unter Folgeerkrankung einordnen - und jetzt erst recht nach den Ursachen bzw. dem Verursacher forschen. Hämatome kommen schließlich auch nicht immer von Misshandlungen - Schussel wie wir können durchaus auch mal gegen einen Schrank laufen. Ich will damit sagen, dass Deprivation nicht immer auf ein Fehlverhalten von Bezugsperson Nr. 1 (Mama) zurückzuführen sein muss; eine Lehrerin ist schließlich auch eine Bezugsperson.

Wonach hast du denn im web gesucht? Nach Deprivation oder nach Zusammenhängen mit Mobbing? Was im Pschyrembel unter Deprivation steht, kann ich dir mailen (pschyrembel-online ist leider kostenpflichtig). Ailixias Hinweis auf Hospitalismus ist korrekt und ihrer Schlussfolgerung schließe ich mich an.

Viele Grüße

Susanne

h.matata Offline



Beiträge: 537

09.09.2006 10:05
#4 RE: mobbing und/oder deprivation??? Antworten

smile...na von dyskalulie merkt man bei deiner antwort aber nichts.
ich hab im web nach deprivation,mobbing und beides zusammen gesucht.
ich hab dann mal die deprivationsympome und die folgen von mobbing bei kindern verglichen und die haben doch reichlich ähnlichkeiten gezeigt.ich hab nur nichts spezifischen eben genau zu diesem thema gefunden.
aber ich weis das die im ZIF bielefeld eine studie über kindermobbing gemacht haben auch zu der diagnostik und den "häufigen" fehlinterpretationen.ich hab die buben mal angeschrieben...hoffe die geben mir das.

du hast nen text aus dem pschyrembel darüber?....her mit....

der sinn des lebens? atmen das man nicht erstickt..*g*

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