Geht das Stino Eltern auch so?

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14.05.2015 15:27
#11
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Zitat von AndreaA im Beitrag #10
Ich finde schon meine Eltern sind bei uns lockerer an viele Dinge rangegangen. Vllt. sollte ich da auch etwas ruhiger werden. ... Ich werde mich jetzt in Gelassenheit üben.

Vermutlich gehöre ich zu dieser Elterngeneration. Eins der Dinge, mit denen ich inzwischen gaaanz locker umgehen kann, ist ein vibrierendes oder gar klingelndes Handy. Meine Familie weiß, dass ich grundsätzlich nicht ans Handy gehe, wenn es mir gerade nicht günstig erscheint. Sobald sich die Umgebung dafür eignet, rufe ich zurück. Ich kann auch drangehen und sagen, ich bin ab soundsoviel Uhr wieder zu erreichen, ruf bitte dann nochmal an. Die Anrufer werden das aushalten. Wenn nicht, ist das ihr Problem, nicht meins.

Und nein, ich gehöre nicht zu den "älteren" Leuten, die ihr Handy ausmachen, wenn sie daheim sind. Im Gegenteil! Wer mich kennt, weiß, dass ich mein Handy ständig mit mir rumschleife und bei allen passenden Gelegenheiten E-Mails abrufe, nachsehe, ob es im Forum etwas Neues gibt, über irgendein Medium am Chatten bin und zusammenzucke, wenn das Festnetz-Telefon klingelt.

Sorry, das war jetzt viel zu viel Text zu deinem Nebensatz, dass das Handy geklingelt hat. Und ja, Zwerge wie unsere verschwinden auch dann, wenn man nur nachsieht, wer da anruft ... oder auf die Uhr guckt oder jemanden auf der Straße grüßt oder nach dem Autoschlüssel kramt - das war vor zwanzig Jahren so und auch schon vor zweitausend Jahren. Was sich seit damals verändert hat, sind die Gefahren, denen verschwundene Kinder ausgesetzt sind. Deshalb ist Wachsamkeit durchaus angesagt.

Die Handys meiner Mädels hießen in deren Kindheit noch Telefonzelle. Doch wenn wir unterwegs waren, wussten sie immer, wo sie mich finden oder wo ich sie finde, wenn sie verloren gingen: am Eingang, an der Kasse, an der nächsten Ampel oder Kreuzung, am Auto oder auf dem Volksfest am Berger Steg ... wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, bei einer davon; wenn es keine dieser Möglichkeiten gibt, dort stehenbleiben, wo man ist, denn: Mama findet einen, immer. Vielleicht ist die Verabredung solcher "Grundsätzlichkeiten" auch im Handyzeitalter keine ganz so dumme Idee, denn ... Handys sind immer dann leer, lautlos, daheim oder in Mamas Handtasche, wenn man sie wirklich mal braucht (wie die Erfahrung zeigt, nachdem Kleinetochter mit 12 ein Handy bekam).

Viele Grüße
Susanne

Verstehen ist Glückssache - Missverständnis ist das Normale.

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14.05.2015 16:45
avatar  AndreaA
#12
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Hallo Susanne,

in Bezug auf das Handy geht's mir genauso wie dir. Das Gespräch gestern war. wichtig und ich habe bereits auf den Anruf gewartet. Sonst kann ich das Handy auch gut klingeln lassen (jedenfalls meins - beim Diensthandy MUSS ich drangehen bzw. so schnell wie möglich zurück rufen).

Das mit der Absprache mache ich auch, allerdings bisher nur bei irgendwelchen größeren Veranstaltungen bzw. wenn wir in die Stadt gehen. Aber gestern waren wir ja "nur" zur Therapie. Aber vllt. sollte ich das immer besprechen.

L. G. Andrea


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