Intuniv und Medikinet retard - auch nicht optimal

21.11.2022 15:37
avatar  mi-le
#1
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Hallo,

ich habe wieder eine Frage zu der Medikation bzw. Dosierung.

Ich versuche mal zu beschreiben.
Mein Sohn bekommt seit Frühjahr 1mg Intiniv und 10 mg Medikinet ret.

Es gibt gute und schlechte Phasen. Längerfristig gesehen hat er gute Fortschritte gemacht. Ich habe schon im anderen Thread geschrieben, es gab gute Zeit im Frühling, zum Sommerhin dann wieder schlechter.
Nach den Sommerferien bis vor kurzem gab es keine Vorfälle in der Schule, es ist alles irgendwie einfacher gelaufen. Es war aber trotzdem nicht ganz optimal, wir haben an der Medikation nicht dran gerüttelt, weil es im Großen und Ganzen deutlich besser gelaufen ist, als früher.

jetzt merkt man, dass er wieder gereizter wird, fühlt sich gestört, ist getrieben. Es gibt wieder Vorfälle in der Schule (klatscht, schubst oder schlägt Kinder, weil er entweder Geräusche oder irgendwelche Handlungen von den Kindern nicht aushält). So ähnlich war es auch vor den Sommerferien.

Würdet ihr an der Medikation bzw. Dosierung was ändern oder so lassen? Wenn lassen, wann würdet ihr was ändern?
Der Plan war eigentlich bis Weihnachten so laufen zu lassen und dann ein anderes MPH Ausprobieren und jetzt kommt wieder so eine schwierige Phase.


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21.11.2022 23:10 (zuletzt bearbeitet: 22.11.2022 11:36)
#2
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Zitat von mi-le im Beitrag #1
Würdet ihr an der Medikation bzw. Dosierung was ändern oder so lassen?

Ich würde auf gar keinen Fall vor dem 10. Januar irgendwas ändern. In den sechs Wochen davor ist nicht so genau absehbar, wer wann wie und wo erreichbar ist. Und wenn du die Medikation änderst, musst du beobachten und brauchst einen Ansprechpartner.

Zitat von mi-le im Beitrag #1
1mg Intiniv und 10 mg Medikinet ret.

Zu Intuniv kann ich nicht viel sagen. Aber wenn da etwas nicht passt, dann miss doch mal den Blutdruck. Über die 10 mg Medikinet retard können wir natürlich jetzt schon reden. Allerdings muss ich dann zuerst nachlesen, wie die bisherige Medikation deines Sohnes aussah.

Zitat von mi-le im Beitrag #1
jetzt merkt man, dass er wieder gereizter wird, fühlt sich gestört, ist getrieben.

Siehe oben, miss mal den Blutdruck - einmal ohne und einmal mit Medis.

Zitat von mi-le im Beitrag #1
Es gibt wieder Vorfälle in der Schule (klatscht, schubst oder schlägt Kinder, weil er entweder Geräusche oder irgendwelche Handlungen von den Kindern nicht aushält).

Ich weiß es gerade nicht - wie ist das bei euch mit der Verhaltenstherapie? Soviel zum Thema ADHS. Es ist erst mal völlig wurscht, ob eine ASS diagnostiziert wird. Die Diagnose brauchst du nur, um Hilfen zu bekommen. Was aber dein Sohn jetzt braucht, ist ein Autismus-gerechtes Umfeld und Interaktion, mit der er umgehen kann.

Lesen gefährdet die Dummheit


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22.11.2022 15:30 (zuletzt bearbeitet: 22.11.2022 15:31)
avatar  mi-le
#3
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Verhaltenstherapie hatte er schon 2 Jahre lang, hat nichts gebracht, Soziales Kompetenz Training auch nicht.

Ich würde ungern in der Schulzeit das Medikament wechseln, da hatten wir schon schlechte Erfahrungen. Zwei Tage am Wochenende zu beobachten ist zu kurz.

Wir beobachten dann noch, Dezember ist sowieso schwierig. Basteln, Adventskalender, Ausflüge in der Schule…

Ob Autismus-gerecht in der Schule überhaupt geht…


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